Cristian Giles setzt zum Fallrückzieher an: Wegen leichten Leistenproblemen könnte der Kickers-Stürmer im WFV-Pokal eine Pause bekommen. Foto: Baumann

Zweiter Anlauf im WFV-Pokal für die Stuttgarter Kickers: Im Erstrunden-Nachholspiel bei Verbandsligist TSV Essingen wird Ramon Gehrmann einige Wechsel vornehmen. Der Trainer erklärt, warum.

Stuttgart - Auf eine Änderung hatte sich Ramon Gehrmann früh festgelegt: Thomas Bromma wird für Tobias Trautner im Tor der Stuttgarter Kickers stehen. Es wird im WFV-Pokal-Erstundenspiel an diesem Dienstag (17.30 Uhr) beim Verbandsligisten TSV Essingen nicht der einzige Wechsel in der Anfangsformation der Blauen sein. „Es wird einige Veränderungen geben“, sagt der Trainer und liefert die Begründung gleich mit: „Unser Spiel am vergangenen Samstag gegen den Freiburger FC war sehr intensiv, zudem zeigte die Partie, welche enorme Qualität wir auf der Bank haben, und zudem geht es bereits am Samstag in Bissingen wieder um Oberligapunkte.“

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Chance für Freitas?

Hinzu kommen kleinere Blessuren von diversen Stammspielern. Cristian Giles plagen leichte Leistenprobleme, Lukas Kling hat Rückenprobleme. Auch die Nachwuchsspieler werden ihre Chance bekommen: So könnte etwa Marcelo Freitas für David Kammerbauer, den Dauerbrenner auf der linken Verteidigerposition, am Ball sein. Stürmer Noah Lulic steigt dagegen erst wieder ins Training ein, bei ihm reicht es in dieser Woche noch zu keinem Einsatz.

Gehrmann ist gewarnt

„Wir wissen, was in Essingen auf uns zukommt. Das Team hat die Qualität eines Oberligisten“, sagt Gehrmann. In der vergangenen Saison war er mit seinem Ex-Club SGV Freiberg beim Verbandsligisten im Halbfinale gescheitert. Das dürfte Warnung genug sein. „Wir nehmen den WFV-Pokal-Wettbewerb sehr ernst“, betont der Kickers-Coach. „Zumal wir bei einer möglichen Final-Teilnahme Gastgeber wären.“

Mendonca bleibt ein Thema

Weiter im Training befindet sich der Brasilianer Roycan Fernando Santiago Mendonca. „Er ist Teil des Teams und in jeder Einheit auf dem Platz“, bestätigt Gehrmann. Was fehlt, sind Aufenthaltsrecht und Arbeitserlaubnis. Der technisch versierte offensive Mittelfeldspieler wurde dem Kickers-Chefcoach von seinem ehemaligen Freiberger Assistenten Chris Werner empfohlen. Werner ist Sportdirektor beim österreichichen Zweitligisten Austria Lustenau, wo Mendonca zuletzt unter Vertrag stand.

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