Edward Snowden erhält am Sonntag in Stuttgart den Friedenspreis. Foto: dpa

Wegen technischer Probleme hat sich die Live-Schalte mit Edward Snowden anlässlich der Verleihung des Stuttgarter Friedenspreises an den Ex-US-Geheimdienstmitarbeiter verzögert.

Stuttgart  - Wegen technischer Probleme hat sich die Live-Schalte mit Edward Snowden anlässlich der Verleihung des Stuttgarter Friedenspreises an den Ex-US-Geheimdienstmitarbeiter verzögert. „Wir wissen nicht, ob er kommt und wann er kommt“, sagte der Geschäftsführer der Bürgerinitiative „Die AnStifter“, Fritz Mielert, am Sonntag im Theaterhaus. Eigentlich hatte Snowden um 17 Uhr vom russischen Exil aus zugeschaltet werden sollen.

Trotzdem hielt „taz“-Chefredakteurin Ines Pohl ihre Laudatio. Sie begann mit den Worten: „Sehr geehrte Damen und Herren, liebe NSA.“ Snowden bekommt die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung, weil er die weitreichenden Überwachungsprogramme des US-Geheimdienstes NSA an die Öffentlichkeit gebracht hatte. „Wir ehren einen Mann, der alle Brücken hinter sich abgebrochen hat, um einen der größten Geheimdienstskandale der Geschichte zu enthüllen“, sagte Mielert.

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