Sind künftig in der Kirchengemeinde Plieningen-Hohenheim als Seelsorger tätig (von links): Anna Lörcher, Jutta Haizmann und Hans-Ulrich Winkler. Foto: Thomas Honold-Reichert

In der evangelischen Kirchengemeinde Plieningen-Hohenheim sind die seit dem Weggang von Daniela Reich und Hans-Peter Ziehmann vakanten Pfarrerstellen wieder besetzt. Drei Geistliche teilen sich künftig die zwei Stellen.

Plieningen - Erst hat Pfarrerin Daniela Reich Anfang dieses Jahres im Steckfeld ihre Sachen gepackt, um sich in Reutlingen als Theologin neuen Aufgaben zu widmen; dann hat vor wenigen Wochen auch Pfarrer Hans-Peter Ziehmann nach zehn Jahren als Plieninger Gemeindepfarrer das Stuttgarter Stadtgebiet verlassen. Altershalber war für den Geistlichen der evangelischen Kirchengemeinde Schluss. Privat ist er den Fildern aber treu geblieben. Er lebt mit seiner Familie nun in Denkendorf (Kreis Esslingen). Dort ist seine Frau als Lehrerin tätig.

Die Vakatur der beiden Pfarrstellen war nicht von sehr langer Dauer. Der zuletzt in Ostfildern-Nellingen tätige Pfarrer Hans-Ulrich Winkler ist künftig als Nachfolger von Daniela Rech im Steckfeld tätig. Die Aufgaben Hans-Peter Ziehmanns teilen sich fortan zwei Pfarrerinnen. Anna Lörcher, die zuletzt als Pfarrerin in Ruit tätig war, sowie Pfarrerin Jutta Haizmann, die zuletzt an der Seite von Dekanin Kerstin Vogel-Hinrichs im Dekanat Degerloch beschäftigt war. Sie werden künftig gemeinsam für die seelsorgerische Arbeit in Plieningen verantwortlich zeichnen.

Von Ostfildern-Nellingen nach Stuttgart-Plieningen

Hans-Ulrich Winkler, künftig geschäftsführender Pfarrer der Verbundkirchengemeinde Plieningen-Birkach, war vor seinem Wechsel ins Stuttgarter Stadtgebiet zwölf Jahre lang in Nellingen (Kreis Esslingen) als Gemeindepfarrer im Einsatz. Davor war er in Göppingen-Bartenbach Gemeindepfarrer. Winkler ist verheiratet, Vater von drei Kindern und frisch gebackener Großvater. Für die neue Aufgabe in Hohenheim fühlt sich der Geistliche gut gerüstet, „da ich in den vergangenen Jahren die Kooperationen im Distrikt und die Vorbereitungen einer Fusion mit der Nachbargemeinde mitgestaltet habe“, wie er in einem Interview zu seinen neue Herausforderungen gesagt hat.

Jutta Haizmann ist vielen Mitgliedern der Kirchengemeinde Plieningen bereits bekannt, da sie schon seit Mai als Vertretung in der Kirchengemeinde tätig war. Die verheiratete Theologin ist Mutter eines Sohnes und sie will die Chance nutzen, „in manche Aufgabenfelder vertieft einzusteigen und andere über die Kollegin am Rande mitzubekommen“. Auf die Stellenteilung mit Anna Lörcher freut sie sich, da diese, die Möglichkeit bietet, „dass wir uns gegenseitig im Pfarrersalltag unterstützen können“. Dies hat Haizmann in einem jüngst von der Kirchengemeinde veröffentlichten Interview betont.

Menschen sollen sich willkommen fühlen

Dritte im Bund ist Anna Lörcher. Sie hat Theologie in Tübingen und Heidelberg studiert und war seit dem vergangenen Jahr nur einen Steinwurf von Hans-Ulrich Winkler als Pfarrerin in Ostfildern-Ruit tätig. Lörcher ist verheiratet und Mutter eines Sohnes. Ihr ist es wichtig, dass alle Menschen sich in der Kirchengemeinde willkommen und zu Hause fühlen, „ganz egal, welchen Beruf, welches Einkommen, welches Alter und welchen Musikgeschmack sie haben“, sagt die Pfarrerin.

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