Stuttgart Opernsanierung: Staatstheaterspitze warnt vor Verzögerungen

Von Nikolai B. Forstbauer 

Geschäftsführender Intendant des Staatstheaters Stuttgart: Marc-Oliver Hendriks Foto: ddp images
Geschäftsführender Intendant des Staatstheaters Stuttgart: Marc-Oliver Hendriks Foto: ddp images

Die möglichen Kosten der Sanierung des Opernhauses Stuttgart sorgen für Streit zwischen Stadt und Land – die Staatstheaterspitze warnt in den „Stuttgarter Nachrichten“ vor Verzögerungen des Großprojektes.

Stuttgart - Die Spitze des Staatstheaters Stuttgart hält am ehemaligen Paketpostamt als Standort für die notwendige Ausweichbühne fest. „Mit dem Paketpostamt“, sagte Marc-Oliver Hendriks, Geschäftsführender Intendant des Staatstheater Stuttgart, im Exklusiv-Interview der „Stuttgarter Nachrichten“, „wäre ein höchst geeigneter Standort gefunden. Räumlich und auch von der Lage her betrachtet“.

Wie berichtet, muss das Opernhaus Stuttgart dringend saniert werden. Während der Sanierungszeit von mindestens fünf Jahren brauchen die Oper Stuttgart und das Stuttgarter Ballett eine Ausweichspielstätte. Stuttgarts OB Kuhn (Grüne) hatte jüngst den Standort Paketpostamt in Frage gestellt. Ein Gutachten beziffert die Kosten für eine Ausweichsspielstätte im Paketpostamt mit mehr als 100 Millionen Euro. Deutlich zu viel, wie OB Kuhn deutlich machte. „Ein eventueller neuer ,Suchlauf’ trägt sicher nicht zur Straffung des Zeitplans bei“, sagte Hendriks hierzu. „Er führt durch mögliche Zeitverzögerungen eher zu Kostensteigerungen des Gesamt­projektes.“

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