Das Stuttgarter Stadtmuseum hat Richtfest gefeiert Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Hip-Hop hat in Stuttgart ganze Generationen geprägt. Ab 2017 wird daran auch im neuen Stadtmuseum erinnert. Mit einem besonderen Ausstellungsstück.

Stuttgart - Das neue Stuttgarter Stadtmuseum will nicht nur Vergangenes aufbewahren, sondern Bezüge zur Gegenwart schaffen. Deshalb räumt das Haus ab 2017 aktuellen Themen wie dem Hip-Hop aus Stuttgart einen Platz ein, denn er hat mehr als eine Generation von Stuttgartern geprägt. Stuttgarter Künstler mischen seit den 1990er Jahren in den Charts mit. Die Ausstellung „Stadtgespräche“ will den Bogen spannen von den Fantastischen Vier, die mit „Die Da“ deutschen Hip-Hop salonfähig machten, bis zu Cro, der mit seiner Mischung aus Rap und Pop die Stuttgarter Hip-Hop-Szene erneut bundesweit ins Gespräch bringt. Vertreten sind auch die Massiven Töne, Freundeskreis um Max Herre und andere. Das Museum hat bereits Objekte gesammelt, die ausgestellt werden sollen. Darunter sind ein „Kolchose-Pullover“ und Andenken an das gleichnamige Hip-Hop-Kollektiv.

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