Die Skepsis gegenüber dem umstrittenen Bahnprojekt Stuttgart 21 ist groß. Nun soll die Erörterung wieder aufgenommen werden. Foto: dpa

Nach dem Eklat bei der Erörterung zum Grundwassermanagement beim Bahnprojekt Stuttgart 21 sollen die Diskussionen nach den Sommerferien wieder aufgenommen werden.

Stuttgart - Nach dem Eklat bei der Erörterung zum Grundwassermanagement beim Bahnprojekt Stuttgart 21 sollen die Diskussionen nach den Sommerferien wieder aufgenommen werden. Als Termin nannte das Regierungspräsidium Stuttgart am Dienstag den 9. bis 12. September. Bei Bedarf werde auch am 13. September erörtert.

Eine erste Runde war im Juli abgebrochen worden, weil unter anderem mehrere Befangenheitsanträge gegen den damaligen Verhandlungsleiter Joachim Henrichsmeyer eingereicht worden waren. Er soll auf einer S-21-Unterstützer-Anzeige stehen und wurde später auch von den Aufgaben als stellvertretender Leiter des Referats Recht und Planfeststellung entbunden.

Nun sollen der Leiter des Planfeststellungsreferates, Michael Trippen, und die zuständige Abteilungspräsidentin Wirtschaft und Infrastruktur, Gertrud Bühler, die Verhandlungsführung übernehmen. Im Congresscenter der Messehalle könnten auch möglichst viele Bürger Platz finden, wie die Behörde weiter mitteilte. Bei der Erörterung sollen die 10.000 Einwendungen gegen die Entnahme der doppelten Grundwassermenge - nun 6,8 Millionen Kubikmeter - während der siebenjährigen Bauzeit des Tiefbahnhofs diskutiert werden.

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