Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) hält einen kombinierten Kopf- und Tiefbahnhof in Stuttgart nach wie vor für möglich. Foto: dpa

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) hält einen kombinierten Kopf- und Tiefbahnhof in Stuttgart nach wie vor für möglich.

Stuttgart - Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) hält einen kombinierten Kopf- und Tiefbahnhof in Stuttgart nach wie vor für möglich. „Das letzte Wort ist noch lange nicht gesprochen“, sagte er dem Onlinemagazin „Kontext: Wochenzeitung“ (Mittwoch). Das Gleisfeld am Kopfbahnhof müsse mindestens noch ein Jahr lang nach Fertigstellung des unterirdischen Durchgangsbahnhofs für das Projekt Stuttgart 21 betrieben werden. So lange könnten Alternativen zum reinen Tiefbahnhof diskutiert werden.

Aus Bahnsicht wäre das bis 2023, aus Hermanns Sicht eher bis 2026. Und die Stadt Stuttgart als Eigentümerin des Geländes habe so lange die Möglichkeit, das Gleisfeld nicht komplett zu bebauen, sagte der Minister. Sollte sich herausstellen, dass die Kapazität des Tiefbahnhofs - wie von den Gegnern befürchtet - doch nicht ausreicht, „könnten auf zwei oder vier Gleisen etwa Expresszüge aus der Region verkehren, die aus Kapazitätsgründen weder durch den Tiefbahnhof noch durch den S-Bahn-Tunnel passen“, schlug Hermann vor.

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