Der VfB musste wieder einmal einen herben Dämpfer einstecken. Foto: Pressefoto Baumann

Nach dem Spiel des VfB Stuttgart bei Hertha BSC haben sich die beteiligten Akteure zu der Partie geäußert. Wir haben die Stimmen zum Spiel zusammengetragen.

Stuttgart - Von Rückenwind ob des unerwarteten Erfolges gegen Borussia Mönchengladbach in der Vorwoche war eine Woche später beim VfB nichts mehr zu spüren. Fahrig und ohne griffiges Offensivkonzept wirkte der VfB, der durch die Tore von Ibisevic und Duda bereits mit 0:2 zur Pause zurücklag. Nach dem 0:3 war die Partie gelaufen, auch der Anschlusstreffer von Mario Gomez brachte keinen Umschwung mehr bei den Schwaben.

Nach dem Spiel des VfB Stuttgart bei Hertha BSC haben sich die beteiligten Akteure zu der Partie geäußert. Wir haben die Stimmen zum Spiel zusammengetragen.

BSC-Trainer Pal Dardai:

„Glückwunsch an meine Jungs. Das haben sie sich nach den letzten Wochen verdient und sie haben es auch gut rausgespielt, ohne Frage. Wir haben heute die Tore zu den richtigen Zeitpunkten gemacht. Es tut gut, nach so einer langen Durststrecke wieder einmal ein Erfolgserlebnis eingefahren zu haben.“

VfB-Trainer Nico Willig:

„Wir hatten heute nicht das nötige Spielglück. Die Handelfmetersituation ist, denke ich, eindeutig. Wenn wir schon einen VAR installieren, dann sollte er in so einer Situation auch online sein. Das haben nicht wir verbockt, das wurde an anderer Stelle verbockt. Hertha hat uns dann mit dem Doppelschlag vor der Pause richtig angeknockt. Da waren wir zu schläfrig, haben nicht gut verteidigt. Hier in Berlin ist es nach einem Rückstand immer schwer, zurückzukommen. Dennoch muss ich meiner Mannschaft attestieren, dass sie nicht abgeschenkt hat und versuchte, zurückzukommen. Vielleicht wäre es sogar noch geglückt, wenn Didavi seine Chance nach dem Gomez-Tor noch macht. Jetzt fahren wir heim und dann konzentrieren wir uns auf Wolfsburg. Wir wollen mit allen Mitteln den Relegationsplatz verteidigen.“

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VfB-Spieler Dennis Aogo:

„Ich hatte das Gefühl, hier wäre mehr drin gewesen. Umso bitterer ist es. Wir haben in der ersten Hälfte zwei Tore geschluckt, die so nicht fallen dürfen. Das war spielentscheidend. Es ist ein Trost, dass die anderen auch nicht gewonnen haben, aber wir müssen schon schauen, dass wir in den nächsten zwei Wochen an Sicherheit gewinnen.“

VfB-Keeper Ron-Robert Zieler:

„Wir haben heute leider erst ins Spiel gefunden, als es schon 0:3 stand. Wir haben das Spiel durch die Fehler in der ersten Halbzeit verloren, die zu den ersten beiden Gegentreffern geführt haben. Insgesamt ist es sehr ärgerlich, weil ich glaube, dass hier heute etwas drin gewesen wäre. Wir müssen das abhaken und haben nun das brutal schwere Spiel gegen Wolfsburg vor der Brust, für die es auch noch um etwas geht. Wir wollen den Relegationsplatz sichern.“

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