Alina Kroschwald, 20 Jahre jung, bestimmt künftig im Sindelfinger Gemeinderat mit. Foto: factum/Granville

Der Sindelfinger Gemeinderat verjüngt sich: Alina Kroschwald
und drei weitere Räte unter 30 Jahren vertreten künftig die Anliegen der jungen Generation.

Sindelfingen - Souverän ist Alina Kroschwald für die SPD in den Sindelfinger Gemeinderat eingezogen. Die 20-Jährige ehemalige Jugendgemeinderastchefin gehört damit zu künftig vier Räten unter 30 Jahren im Gremium. Sie erzählt im Interview, was sie nun alles anpacken möchte.

Frau Kroschwald, Glückwunsch. Wie fühlen Sie sich?

ich bin überrascht, dass es geklappt hat und ich nun Gemeinderätin bin.

Das heißt, Sie hatten nicht damit gerechnet?

Ich hatte es schon gehofft. Aber wenn man es tatsächlich geschafft hat, ist es etwas anderes.

Woran lag es Ihrer Meinung nach, dass Sie von so vielen gewählt worden sind? An Ihrem Engagement im Gemeinderat oder der Feuerwehr?

Das ist vermutlich eine Mischung aus allem. Ich habe mich schon vielfältig engagiert in der Stadt und bin deshalb recht bekannt.

Warum konnten viele der anderen jungen Kandidaten nicht punkten?

Immerhin sind wir jetzt vier Räte unter 30 Jahren. Das sind doppelt so viele wie bisher. Ich finde das einen Erfolg.

Werden Sie mit den jungen Räten der anderen Parteien zusammenarbeiten?

Ja , das halte ich für sehr wichtig. Wir haben im Wahlkampf an manchen Stellen schon zusammengearbeitet und gemeinsame Aktionen gehabt. Und innerhalb des Gemeinderats werden wir uns sicher austauschen und gemeinsam an für uns Junge wichtigen Themen arbeiten.

Welches Thema wollen Sie nun als Stadträtin als erstes anpacken?

Wir brauchen unbedingt bezahlbaren Wohnraum für junge Leute und junge Familien. Davon bin ich auch persönlich betroffen. Und ich höre es von vielen anderen in meinem Bekanntenkreis.

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