Die Polizei hatte in dem Fall ermittelt. (Symbolbild) Foto: dpa/Patrick Seeger

Eine 16-Jährige behauptet, am Montag von zwei unbekannten Maskierten in Sindelfingen sexuell missbraucht worden zu sein. Die Polizei ermittelt und entdeckt Ungereimtheiten in ihrer Aussage.

Sindelfingen - Eine 16 Jahre alte Jugendliche hat einen sexuellen Übergriff zweier Täter am Montagmorgen in Sindelfingen (Kreis Böblingen) erfunden. Dies meldet die Polizei.

Das Mädchen hatte angegeben, dass sie am Montagmorgen von zwei maskierten Männern angegriffen, in ein Waldstück geführt und dort sexuell missbraucht wurde (wir berichteten). Dies hatte umfangreiche polizeiliche Ermittlungen im Bereich des angeblichen Tatorts zur Folge.

Im Zuge der Ermittlungen ergaben sich Zweifel am Wahrheitsgehalt der Aussagen. Damit konfrontiert gab die 16-Jährige zu, die Tat vorgetäuscht zu haben. Die Ermittlungen zu ihren Beweggründen dauern noch an.

Am 28.04.2020 teilte die Polizei mit, die Frau habe die Tat vermutlich erfunden, um auf einen tatsächlichen Missbrauch gegen sich aufmerksam zu machen. Zwei Tage zuvor soll sie von einem 21-Jährigen zu sexuellen Handlungen gezwungen worden sein. Hier kommen Sie zur aktualisierten Meldung.

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