In der Stuttgarter Innenstadt hat es einen SEK-Einsatz gegeben. Foto: 7aktuell.de/Marc Gruber

Weil sie Bilder von Waffen ins Internet stellte, hat eine 33-Jährige in Stuttgart am Freitag einen SEK-Einsatz provoziert. Offenbar handelt es sich bei der Frau um Schwesta Ewa – das legt eine neue Instagram Story der Rapperin nahe.

Stuttgart - Weil sie Fotos von Waffen bei Instagram veröffentlicht hat, ist eine 33-Jährige in Stuttgart vorläufig festgenommen worden. Sie löste damit einen SEK-Einsatz aus. Bei der Frau soll es sich um die Frankfurter Rapperin Schwesta Ewa handeln, wie mehrere Medien am Wochenende berichteten. Die Rapperin hatte sich zu dem Vorfall demnach in einer sogenannten Instagram Story geäußert – zuletzt am Sonntagvormittag.

Die 33-Jährige soll zwei Fotos von Waffen und Patronen ins Internet gestellt haben. Nach Angaben der Polizei hatte sie Frau die Bilder bei Instagram eingestellt. Die Ermittler kamen ihr in einem Hotel in der Innenstadt auf die Spur, in dem die Frau demnach zusammen mit einer Bekannten war. Einsatzkräfte umstellten das Gebäude und Beamte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) nahmen die Frau vorläufig fest. In ihrem Zimmer wurden aber keine Waffen gefunden.

Rapperin präsentiert sich immer wieder mit Waffen

Mehreren Medien zufolge äußerte sich Rapperin Schwesta Ewa dazu wie folgt in einem Video bei Instagram: „Leute, ihr habt keine Ahnung. Ich wurde gerade mit der SEK aus dem Hotel geholt - aus dem Schlaf, nackt!“ Am Sonntag war dieses Video auf der Plattform aber nicht mehr abrufbar. Doch auch am Sonntagmorgen nahm die Rapperin in einer neuen Story wieder Bezug auf den Vorfall.

Mit Instagram Stories können Nutzer Fotos und Videos zu einer digitalen Bilderstrecke zusammenstellen, die 24 Stunden sichtbar bleibt. Die Rapperin präsentiert sich im Netz immer wieder mit Waffen. Auf ihrer Internetseite etwa hält die 33-Jährige auf verschiedenen Fotos eine Pistole in der Hand.

Keine Erkenntnisse zum Motiv

Die Waffen-Fotos hatte die in Stuttgart vorläufig Festgenommene der Polizei zufolge nach eigenen Angaben aus dem Internet kopiert. Ob es sich bei der Frau tatsächlich um Schwesta Ewa handelt, bestätigte die Polizei mit Verweis auf Persönlichkeitsrechte nicht. Ebenso bedeckt hielten sich die Beamten mit Details zu möglichen Ermittlungen oder Hinweisen, die Polizisten zum Instagram-Foto geführt hatten.

Zum Motiv für den verhängnisvollen Post gab es einem Sprecher zufolge zunächst keine Erkenntnisse. Es werde geprüft, ob die Frau unter Drogen stand. Die Kosten des Einsatzes könnten ihr möglicherweise in Rechnung gestellt werden.

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