Ein Mann steht vor dem Kolosseum im Schnee. Ein Kältetief mit Schnee, Regen und starkem Wind hat Italien erreicht. Foto: AP

Weil über Nacht in der italienischen Hauptstadt etwa zehn Zentimeter Neuschnee gefallen sind, ist das öffentliche Leben in Rom so gut wie lahmgelegt. Schüler haben schneefrei, die Bürger sollten zuhause bleiben.

Rom - Das Kolosseum in Weiß, Schneeballschlachten auf dem Petersplatz: In Rom hat Schneefall das öffentliche Leben lahmgelegt. Die italienische Hauptstadt zeigte sich am Montagmorgen mit einer Schneedecke überzogen. Im Zentrum seien zwischen fünf und zehn Zentimeter gefallen, teilte der Wetterdienst 3bmeteo mit. Alle Schulen und Kindergärten blieben geschlossen. Die Millionen-Stadt rief ihre Bewohner auf, sich möglichst wenig fortzubewegen.

Die Bürger vertrieben sich die Zeit stattdessen anderweitig: Vor dem Petersdom warfen Seminaristen Schneebälle, Kinder holten Schlitten heraus, Hunde spielten auf einem weißen Circus Maximus.

Ganz Italien ist derzeit von einer ungewöhnlichen Kältewelle erfasst. In der Apennin-Bergregion sollte es nachts bis zu minus 20 Grad kalt werden. Der Zivilschutz kam am Montag zu einer Sondersitzung zusammen. Schnee in Norditalien ist nicht ungewöhnlich, im Süden und an den Küsten schneit es dagegen nur selten.

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