Foto: Tourismus-Marketing Baden-Württe

Original oder Kopie? Für Leser Werner Ensinger gibt es nur ein "Original-Maultaschenrezept".

Original oder Kopie? Für Leser Werner Ensinger gab es vergangene Woche nur ein "Original-Maultaschenrezept", und zwar eines mit dem für ihn wichtigsten Element, dem Spinat. Heute kontert Kurt Herbst aus Burgstall mit seinem "Originalrezept". Wichtigster Unterschied: Es enthält keinen Spinat und auch kein Brät.

Das Rezept entstammt der Feder seiner Großmutter, welche in Zwingelhausen im Rems-Murr-Kreis zur Welt kam, und enthält folgende Füllung:- 300 Gramm gerauchte Schinkenwurst (in Würfel geschnitten)- Schnittlauch und/oder Petersilie, klein gehackt- 2-3 Eier- 3 Brötchen- Muskat - und Salz

Die Wurst und die Brötchen mit den Eiern und Gewürzen vermischen (kneten) und den Nudelteig damit füllen und zu Maultaschen formen. Die Maultaschen schmecken, verspricht unser Leser und Hobbykoch, je nach Güte der gerauchten Schinkenwurst "hervorragend". Er findet es schade, dass sich an dieses Rezept niemand mehr erinnert und sie so anbietet. Obwohl die Maultasche in ihrer Herkunftsbezeichnung geschützt ist, kann an der Stelle nicht beantwortet werden, welches der beiden Rezepte nun das Original ist bzw. ihm näher kommt. Nur so viel: Originell sind sie beide.

Kennen Sie auch ein typisch schwäbisches Rezept? Oder haben Sie Anregungen zum Thema regionale Küche? Schreiben Sie uns: Zentralredaktion, Postfach 104452, 70039 Stuttgart, Stichwort: Schwäbisch, Fax: 0711/7205-7309; E-Mail: land@stn.zgs.de

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