Vor dem Gerichtsgebäude in Stuttgart kam es zu Rangeleien. Foto: Leif Piechowski/Leif Piechowski

Vor dem Landesarbeitsgericht in Stuttgart ist es zu Rangeleien zwischen der Polizei und Demonstranten gekommen. Dort beschäftigt der Rauswurf eines Daimler-Mitarbeiters wegen rassistischer Beleidigung eines Kollegen die Justiz.

Stuttgart - Der Rauswurf eines Daimler-Mitarbeiters wegen rassistischer Beleidigung eines Kollegen beschäftigt erneut die Justiz. Am Donnerstag befasste sich das Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg mit dem Vorwurf, der Mann habe seinen türkischen Kollegen muslimischen Glaubens beleidigt und ihm islamfeindliche Nachrichten per Handy geschickt.

Der frühere Beschäftigte weist die Vorwürfe im Wesentlichen zurück und hält die Kündigung für unrechtmäßig. Der Fall hatte für Aufsehen gesorgt, nachdem die Gruppe „Zentrum Automobil“, die sich als „alternative Gewerkschaft“ bezeichnet, die Kündigung in einem Video thematisiert und den gekündigten Mitarbeiter als Opfer eines Komplotts dargestellt hatte.

Vor dem Gerichtsgebäude kam es zu Rangeleien zwischen der Polizei und Gegendemonstranten, die zeitweise den Kläger am Betreten des Gerichts hindern wollten.

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