Im Fußball kommen auf dem Spielfeld immer wieder böse Fouls vor – doch gelegentlich lassen sich die Herren Profis auch zu illegalen Aktionen außerhalb des Platzes hinreißen. Foto: dpa

Gerard Piqué vom FC Barcelona war ohne gültigen Führerschein unterwegs – macht 48.000 Euro Strafe. Doch nicht nur der Spanier ist einer der Fußball-Profis, die schon mit dem Gesetz in Konflikt standen. Andere kamen nicht so glimpflich davon.

Stuttgart - Es war eine Routinekontrolle Anfang November, aber eine mit Folgen für Gerard Piqué. Der spanische Fußball-Star vom Meister FC Barcelona ist nach seiner wissentlichen Autofahrt ohne gültigen Führerschein zur Rechenschaft gezogen worden. Der 31-Jährige akzeptierte vor einem Gericht in der katalanischen Hauptstadt eine Geldstrafe in Höhe von 48.000 Euro. Der Ex-Welt- und Europameister war in eine Verkehrskontrolle geraten, dabei fiel den Polizisten auf, dass der Lebensgefährte der Popsängerin Shakira wegen diverser Verstöße sämtliche Guthabenpunkte seines Führerscheins aufgebraucht hatte. Bereits zuvor war Piqué von der Verkehrsstelle offiziell unterrichtet worden, dass sein Punktekonto erschöpft sei. In Spanien besitzen Autofahrer anfangs zwölf Punkte. Sind diese wie bei Piqué verbraucht, erlischt die Fahrerlaubnis zumindest vorübergehend. Der Abwehrspieler hatte anschließend ein 10.000 Euro teures E-Bike zur Fortbewegung genutzt. Piqué ist nicht der einzige Fußballer, der schon mit dem Gesetz in Konflikt kam – Helmut Rahn, Joachim Löw, Lionel Messi zählen zu den (kurzzeitig) Gesetzlosen. Es gab skurrile Fälle, Fälle mit mildernden Umständen und auch solche, bei dem die Richter hart durchgriffen und den angeklagten Kicker ins Gefängnis schickten. Wir haben einige Vorkommnisse zusammengetragen.

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