VfB-Präsident Claus Vogt würde sich den Mitgliedern gerne zur Wiederwahl stellen. Foto: Baumann

Beim VfB Stuttgart ist die Bewerbungsphase um einen Platz im Präsidium abgelaufen. Der Vereinsbeirat will die Namen im Laufe dieses Dienstags offiziell bekannt geben.

Stuttgart - Auch für Kurzentschlossene ist es jetzt zu spät. Um 0 Uhr endete beim VfB Stuttgart in der Nacht von Montag auf Dienstag die Bewerbungsfrist für das Amt des Präsidenten sowie für einen der beiden weiteren Sitze im Präsidium. Von nun an kann sortiert werden – eine Aufgabe des Vereinsbeirats, der in den nächsten Tagen zunächst die Auswahl sichten, die Bewerbungsgespräche führen und schließlich den VfB-Mitgliedern geeignete Kandidaten zur Wahl vorschlagen wird. Die Mitgliederversammlung mit Neuwahlen aller Vereinsgremien findet am 18. Juli statt.

Für jeden Posten will der Vereinsbeirat zwei Kandidaten vorschlagen. VfB-Präsident Claus Vogt, der sich erneut dem Auswahlverfahren zu stellen hat, bekommt Konkurrenz durch Pierre-Enric Steiger, Mitglied es VfB-Freundeskreises und Chef der Björn-Steiger-Stiftung aus Winnenden, sowie durch den Unternehmer Volker Zeh, der zuletzt bereits öffentlich sein Elf-Punkte-Programm vorgestellt hat und bei seiner letzten Bewerbung unberücksichtigt geblieben war. Die Namen der weiteren Bewerber, darunter auch dieses Mal die rastlose Dauerbewerberin Friedhild Miller, will der Beirat im Laufe dieses Dienstags bekannt geben.

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Gleichzeitig soll auch die Liste jener Personen veröffentlicht werden, die sich um einen der beiden Plätze im VfB-Präsidium beworben haben. Zu ihnen gehören unter anderen Christian Riethmüller, Chef der Tübinger Buchhandelskette Osiander, Rainer Adrion, VfB-Aufsichtsrat und derzeit kommissarisches Präsidiumsmitglied, sowie der Ex-Profi Silvio Meißner und der Finanzexperte Hubert Deutsch. Meißner und Deutsch, so heißt es, wollen nur im Gespann mit einem Präsidenten Pierre-Enric Staiger tätig werden.

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Allerdings wird bei der Mitgliederversammlung über jeden Posten einzeln angestimmt, was bedeutet: Für die beiden Plätze an der Seite des Clubchefs werden je zwei Kandidaten vorgeschlagen, das eine Pärchen voraussichtlich mit der Kernkompetenz Sport, das andere mit Erfahrung in wirtschaftlichen und vereinspolitischen Angelegenheiten. Innerhalb des Präsidiums wird nach den Wahlen entschieden, wer das Amt des Vizepräsidenten bekleidet und wer als drittes Präsidiumsmitglied fungiert.

Neu gewählt wird am 18. Juli auch der Vereinsbeirat selbst. Bewerbungen für dieses Gremium können noch bis 18. Mai eingereicht werden.

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