Auch am Flughafen Stuttgart fallen am Donnerstag und Freitag wegen des Pilotenstreiks bei Germanwings einige Flüge aus. Foto: dpa

Auch in Baden-Württemberg bleiben zahlreiche Reisende wegen des Pilotenstreiks bei Germanwings am Donnerstag und Freitag am Boden. In Stuttgart gibt es an den beiden Tagen je 80 Flugbewegungen, am Donnerstag fallen jeweils 14 An- und ebenso viele Abflüge aus.

Stuttgart - Flugreisende im Südwesten müssen sich in den kommenden Tagen erneut auf Probleme einstellen: Ein bundesweiter Arbeitskampf der Germanwings-Piloten an diesem Donnerstag und Freitag trifft auch Baden-Württemberg. Die Vereinigung Cockpit (VC) hat ihre Mitglieder zu einem zweitägigen Ausstand aufgerufen.

In Stuttgart gibt es an den beiden Tagen je 80 Flugbewegungen. Nach Angaben einer Sprecherin fallen davon am Donnerstag jeweils 14 An- und ebenso viele Abflüge aus. Betroffen sind demnach etwa Verbindungen nach Berlin, Dresden, Bremen, Leipzig und Hannover oder auch nach Brüssel und London. Erst am Montag war der Flugbetrieb des Airports Stuttgart durch einen Warnstreik des Sicherheitspersonals stark beeinträchtigt gewesen.

Nähere Informationen gibt es auf der Homepage des Flughafens Stuttgart

Am Bodensee-Airport in Friedrichshafen fallen wegen des Warnstreiks an beiden Tagen jeweils die Verbindungen von und nach Köln aus. Insgesamt ist das ein Hin- und ein Rückflug pro Tag. Abheben können jedoch Passagiere am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden.

Die Piloten der Lufthansa-Tochter Germanwings wollen die Arbeit wegen eines Tarifstreits zwischen Gewerkschaft und Lufthansa niederlegen. Gestritten wird unter anderem über die Übergangsversorgung vor dem Renteneintritt. Die Fluggesellschaft will, dass ihre Piloten künftig erst später in den bezahlten Vorruhestand gehen können. Die Piloten wehren sich dagegen.

Die Lufthansa beharrt laut Vereinigung Cockpit unter anderem auf einer deutlichen Verschlechterung bis hin zur Abschaffung der Übergangsversorgung für die jungen Piloten. Nach Ansicht der Lufthansa würde die zukünftig angebotene Übergangsversorgung auch nach der Neuregelung eine der besten in der Branche weltweit bleiben.

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