Am Dienstag ist es in Karlsruhe wieder zu einer Demonstration der Pegida-Bewegung gekommen. Gegendemonstranten waren auch vor Ort. Foto: dpa

In der Nacht nach der siebten Pegida-Bewegung in Karlsruhe sind rechte und linke Demonstranten aneinander geraten. Die Kleingruppen von jeweils drei Männer gerieten kurz vor Mitternacht in Streit, bedrohten sich mit einem Messer und setzten Pfefferspray ein.

Karlsruhe - Die siebte Kundgebung der Pegida-Bewegung in Karlsruhe hat in der Nacht zum Mittwoch für weiteren Ärger zwischen Protestlern aus dem rechten Lager und linken Demonstranten geführt. Die Kleingruppen von jeweils drei Männern gerieten kurz vor Mitternacht in Streit, bedrohten sich mit einem Messer und versprühten Pfefferspray. Den konkreten Angriff mit einem Messer durch einen Rechtsradikalen konnte einer der anderen Gruppe abwehren. Ein Mann wurde mit Pfefferspray am Auge verletzt und musste ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt nach Angaben vom Mittwoch gegen alle sechs Beteiligten wegen gefährlicher Körperverletzung.

Pegida wehrt sich gegen Flüchtlinge und eine angebliche Islamisierung und war am Dienstagabend mit etwa 100 bis 200 Teilnehmern in Karlsruhe aufmarschiert. Mehrere Hundertschaften der Polizei hatten die Versammlung gegen den Protest von bis zu 350 Gegendemonstranten abgesichert.

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