So sieht der Siegerentwurf des Kölner Architektenbüros „Mvm + Starke“ aus. Foto: factum/Granville

Der nächste Schritt des Mega-Projekts: die Stadt vergibt die Planungsleistungen für die geschätzt 70 Millionen Euro teure Schule. Doch nicht nur die Schule wird neu geplant.

Freiberg/Neckar - Die Stadt Freiberg am Neckar ist in Sachen Neubau der Oscar-Paret-Schule (OPS) einen Schritt weiter: In der Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend vergaben die Stadträte verschiedene Planungsleistungen mit einem Volumen von knapp zwei Millionen Euro. Nun sollen diverse Bauplaner, allen voran das beim Architektenwettbewerb siegreiche Kölner Büro Mvm und Starke den Neubau der Schule mit Parkdeck, Dreifeldsporthalle und Freianlagen planen. Hinzu kommen verschiedene Planungsleistungen, die sich mit der Umgestaltung des Stadtzentrums befassen. Der Neubau der OPS ist auch eine Chance für die Stadt, ihr Zentrum neu zu ordnen und umweltfreundlicher zu gestalten.

Mit 70 Millionen Euro geschätzten Kostengehört die OPS zu den teuersten aktuell geplanten Schulneubauten in Baden-Württemberg. Die Schule ist ein Verbund aus Gemeinschaftsschule, Realschule und Gymnasium mit 1700 Schülern. Ziel der Planungen ist eine fertige Entwurfsplanung mit einer konkreten Kostenberechnung. Der Gemeinderat soll auf dieser Grundlage im März 2018 den Baubeschluss fällen. Die Beschlüsse im Gemeinderat erfolgten am Donnerstag überwiegend einstimmig. „Das ist ein weiterer wichtiger Schritt“, kommentierte der Bürgermeister Dirk Schaible. Viele Fragen könne man erst im laufenden Prozess beantworten.

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