In Hamburg deutet sich dein Kopf-an-Kopf-Rennen an. Foto: Bongarts

Nach Auszählung der ersten Stimmen des Olympia-Referendums zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen der Gegner und Befürworter in Hamburg ab. In Kiel sieht es etwas anders aus.

Hamburg/Kiel - Beim Hamburger Olympia-Referendum zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen der Befürworter und Gegner ab. Nach Auszählung von etwa einem Viertel der abgegebenen Stimmen lagen die Gegner einer Hamburger Bewerbung am Sonntagabend mit 52 Prozent vor den Befürwortern mit 48 Prozent.

Dagegen ist in Kiel, wo nach einer erfolgreichen Bewerbung 2024 die olympischen Segelwettbewerbe stattfinden sollen, der Trend umgekehrt. Auf der Basis von 66 von 87 Wahlbezirken lagen die Befürworter mit fast zwei Drittel klar vorn.

Um das Referendum im Sinne der Befürworter zu entscheiden, mussten sie zum einen eine Mehrheit der abgegebenen Stimmen haben und zum anderen mindestens 20 Prozent der Stimmen aller 1,3 Millionen Wahlberechtigten auf sich vereinen.

Ergebnis um 22 Uhr

In Kiel, wo fast 200.000 Menschen mitmachen konnten, war ein Ja von mindestens acht Prozent der Wahlberechtigten nötig, um die Segel-Bewerbung möglich zu machen. Ein vorläufiges Endergebnis wurde spätestens für 22 Uhr erwartet.

Bis 17 Uhr gaben nach Angaben des Landeswahlamtes in Hamburg insgesamt 637.273 Menschen ihre Stimme ab. Die Beteiligung betrug zu diesem Zeitpunkt demnach 48,8 Prozent.

Um die Sommerspiele 2024 bewerben sich Budapest, Paris, Rom und Los Angeles. Dort wird die Bevölkerung jeweils nicht gefragt. Die Entscheidung fällt das IOC 2017 in Lima (Peru).

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