Kai Burmeister wurde als DGB-Chef für Baden-Württemberg nominiert. (Archivbild) Foto: dpa/Alexander Wunsch

Kai Burmeister von der IG Metall ist als neuer Chef des baden-württembergischen Arms vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) vorgesehen. Endgültig entscheiden muss darüber aber noch der Bundesvorstand.

Stuttgart - Kai Burmeister von der IG Metall soll neuer Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Baden-Württemberg werden. Der Bezirksvorstand schlug den 44-jährigen Volkswirt am Dienstag als Nachfolger von Martin Kunzmann vor, der bei der Wahl Anfang 2022 nicht wieder antreten wird. Burmeisters Stellvertreterin soll Maren Diebel-Ebers (39) werden, wie der DGB mitteilte.

Burmeister stammt aus Lübeck und ist den Angaben zufolge seit 2016 bei der Bezirksleitung der IG Metall im Südwesten für Landes- und Industriepolitik zuständig, wo er sich schwerpunktmäßig mit dem Wandel der Automobilindustrie beschäftigt.

Auch der Vizeposten ist vakant

Diebel-Ebers wiederum ist Mitglied der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Sie ist ebenfalls Volkswirtin, stammt aus Freiburg und arbeitet seit 2011 mit den Schwerpunkten Mobilität und Gesundheitspolitik als Regionssekretärin beim DGB Baden-Württemberg in Mannheim.

Kunzmann, der im Sommer 65 Jahre alt wird, steht seit Februar 2017 an der Spitze des DGB-Bezirks Baden-Württemberg. Der Vizeposten ist derzeit vakant, weil Gabriele Frenzer-Wolf im September vergangenen Jahres zur Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg gewechselt ist. Die ordentliche Bezirkskonferenz, bei der sich Burmeister und Diebel-Ebers zur Wahl stellen wollen, ist für den 29. Januar 2022 geplant. Der DGB-Bundesvorstand muss der Nominierung der neuen Führungsspitze vorher noch zustimmen.

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