Patron René Richter (links) und Investor Harald Panzer Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Am Freitagabend ist für 150 geladene Gäste Richter’s Fine Dining eröffnet worden. Das Restaurant mit seinem edlen Ambiente und hochwertigen Produkten sei eine Bereicherung für die Stadt, hört man aus der Stuttgarter Society.

Stuttgart - Wieviel Sylt geht in Stuttgart? Flächenmäßig passt Deutschlands nobelste Insel ungefähr zwei Mal in die Landeshauptstadt. Da trifft es sich doch gut, dass nach der Sansibar nun auch eine zweite Location mit Sylt-Bezug eröffnet hat. Am Freitagabend ist Richter’s Fine Dining mit 150 geladenen Gästen eingeweiht worden, darunter die CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Maag und der dreifache Ringer-Weltmeister Frank Stäbler. Der Patron und Namensgeber René Richter war zuvor 24 Jahre auf Sylt. Sein Kamp’ner Pesel hat einigen Gästen so gut gefallen, dass man sich gesagt hat: „Den Richter, den nehmen wir mit nach Stuttgart.“ So zumindest erzählt es Harald Panzer, einer der Investoren aus dem Umfeld der Fellbacher Wohninvest.

Ursprünglich hätte das Richter’s im Frühjahr eröffnet werden sollen, aber ein Wasserschaden in der Vorgänger-Location H’ugo’s, mit der Romulo Kurányi Insolvenz anmelden musste, entwickelte sich zum Sanierungsfall. Doch nun, mit frisch verlegtem Eichenparkett, 1000 laufenden Metern Stoff, neuer Bar und hohen Sitzbänken, die trotz der Größe des Lokals für eine intime Separee-Atmosphäre sorgen, sei das Fine Dining eine Bereicherung für Stuttgart, hört man aus der Society.

Champagner aus Magnumflaschen, Weine für 7500 Euro

Die Häppchen zur Eröffnung haben vielleicht noch nicht gezeigt, was die Küche unter René Kraatz wirklich kann. Repräsentativer schien da der Champagner aus Magnumflaschen von Louis Roederer. Überhaupt die Getränkekarte, zusammengestellt von Marcus Stich, der viele Jahre in der Wielandshöhe war. Hinter den exklusiven Editionen Richter’s der Weingüter Schnaitmann, Aldinger und Heid geht die Preisschraube hoch bis zum kalifornischen Kultwein Screaming Eagle für 7500 Euro das Fläschle.

Bei den Speisen zahlt man bis zu 49 Euro für ein Filet vom Txogitxu, der sogenannten Oma-Kuh. Natürlich gibt es auch Fischspezialitäten wie Nordseesteinbutt oder Gaisburger Marsch Sylt Style. Mit der Sansibar übrigens wolle sich René Richter gar nicht messen, eher mit dem Cube im Kunstmuseum. Im Unterschied dazu muss man allerdings sagen – Richter’s Fine Dining befindet sich an der Friedrichstraße in einer 1-B-Lage.

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