Die Belastung mit Feinstaub lag in den letzten Tagen über dem Grenzwert. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Die austauscharme Wetterlage hält laut Wetterdienst an. Daher gibt es beim Feinstaub keine Entwarnung.

Stuttgart - Die Belastung der Luft mit gesundheitsschädlichem Feinstaub hat in Stuttgart in den letzten Tagen zugenommen. Grund ist die austauscharme Wetterlage mit wenig Wind. Nach einer knappen Überschreitung des Feinstaubgrenzwerts (50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Tagesmittel) am Donnerstag mit 51 Mikrogramm ist das Limit am Freitag mit 64 und am Samstag mit 63 Mikrogramm an der Messstation am Neckartor deutlich überschritten worden.

Die Messwerte werden mit einem optischen Verfahren erhoben und sind daher vorläufig, bis nach rund zwei Wochen die endgültigen Werte nach dem gravimetrischen Referenzverfahren vorliegen. Sie können von der optischen Schnellmessung abweichen.

19 Überschreitungstage bisher

Am Sonntag bewegte sich der Wert am Neckartor und der Hohenheimer Straße bis 14 Uhr um die 50 Mikrogramm, am Nachmittag stieg er stark an. Insgesamt sind pro Jahr 35 Überschreitungstage zugelassen, 2017 waren es 41. Einschließlich Samstag wären bei einer Bestätigung durch die Gravimetrie bislang in diesem Jahr 19 Überschreitungstage erreicht.

Die Stadt hält den Feinstaubalarm mit der Aufforderung, das Auto stehen zu lassen und Komfortkamine nicht anzufeuern, bis mindestens Dienstag bei, weil der Deutsche Wetterdienst mindestens bis dahin ein stark eingeschränktes Austauschvermögen der Atmosphäre voraussagt.

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