Der Wald steckt auch nach dem Sturmtief Sabine voller Gefahren. In Nordrhein-Westfalen wurde dieses Foto von einem umgefallenen Baum aufgenommen. Foto: dpa/Arnulf Stoffel

Auch wenn das Sturmtief Sabine vorbeigezogen ist, warnt das Forstamt im Kreis Esslingen vor Aufenthalten in Wäldern.

Esslingen - Das Sturmtief Sabine hat Spuren in den Wäldern hinterlassen. Daher warnt das Landesforstamt auch nach dem Tief vor Gefahren im Landkreis Esslingen. „Spaziergänger sollten derzeit den Wald meiden“, lautet der Rat des Kreisforstamtes in einer Mitteilung. Gelockerte Äste in den Baumkronen könnten durch kleinste Windbewegungen herabfallen, auch Bäume in Schräglage könnten ohne Vorwarnung umfallen, heißt es in der Mitteilung. Vor allem der Aufenthalt unter alten Baumkronen berge Gefahren, da alte Bäume einen höheren Anteil an abgestorbenen Ästen aufweisen. Dass viele Bäume durch die vorangegangenen Trockenheitsjahre geschwächt sind und in der Folge Feinwurzelanteile eingebüßt hätten, erhöhe die Gefahr.

Insgesamt habe das Sturmtief Sabine rund 5000 Kubikmeter Sturmholz hinterlassen. Das Landesforstamt beginnt nun mit den aufwendigen Aufräumarbeiten in den Wäldern. Privatbesitzern empfiehlt das Amt nicht vorschnell zu handeln, sondern sich beim zuständigen Revierleiter beraten zu lassen. Da in Sturmhölzern oft schwer kalkulierbare Spannungen auftreten, zähle die Aufarbeitung der geworfenen Bäume zu den gefährlichsten Forstarbeiten überhaupt. Für das kommende Wochenende seien weitere Sturmböen vorhergesagt.

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