Der Tatverdächtige ist inzwischen in einer deutschen Justizvollzugsanstalt (Symbolbild). Foto: dpa

Der Mann, der im Verdacht steht, den Vater seiner Ex-Freundin mit einem Messer schwer verletzt zu haben, ist nach Deutschland ausgeliefert worden. Er war nach der Tat untergetaucht.

Plüderhausen - Nach einem versuchten Tötungsdelikt Mitte Juli in Plüderhausen (Rems-Murr-Kreis) ist der dringend tatverdächtige Afghane am Dienstag von den belgischen Behörden nach Deutschland ausgeliefert worden. Wie die Polizei berichtet, wurde der 20-Jährige einem Ermittlungsrichter in Aachen vorgeführt und kam anschließend in eine Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart und der Kriminalpolizei Waiblingen dauern an.

Der Flüchtling steht unter dem dringenden Tatverdacht, in der Nacht zum 15. Juli in das Haus seiner deutschen Ex-Freundin in Plüderhausen eingedrungen zu sein und deren 53-jährigen Vater mit einem Messer schwer verletzt zu haben. Anschließend war der Mann geflüchtet und untergetaucht. Nach intensiver Fahndung wurde er am 30. Juli in Brüssel festgenommen.

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