Der Premierminister von Großbritannien, David Cameron, will sich nicht von der Terrormiliz Islamischer Staat einschüchtern lassen. Nach der Enthauptung des zweiten US-Journalisten will die IS einen Briten hinrichten. Foto: dpa

Die Terrormiliz Islamischer Staat hat schon zwei westliche Journalisten enthauptet. Nun droht sie mit der Ermordung eines Briten. London will sich nicht erpressen lassen. Aber alles für die Rettung der Geisel unternehmen.

Die Terrormiliz Islamischer Staat hat schon zwei westliche Journalisten enthauptet. Nun droht sie mit der Ermordung eines Briten. London will sich nicht erpressen lassen. Aber alles für die Rettung der Geisel unternehmen.

London - Großbritannien wird sich nach den Worten von Premierminister David Cameron nicht von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) einschüchtern lassen. „Wenn sie denken, dass wir angesichts ihrer Drohungen schwach werden, dann irren sie sich“, sagte Cameron am Mittwoch im Londoner Parlament. Stattdessen werde das Land noch entschlossener Freiheit und Demokratie verteidigen. Zu konkreten Plänen der britischen Regierung sagte er nichts.

Die Terroristen drohen in dem am Vortag veröffentlichten Video, das den Mord an dem US-Journalisten Steven Sotloff zeigt, auch einer britischen Geisel mit dem Tod.

Im Anschluss an ein Krisentreffen mit dem Premier hatte Außenminister Philip Hammond betont, die Regierung werde ihre Strategie wegen der Drohungen nicht ändern. Eine Beteiligung an US-Luftangriffen gegen IS-Stellungen im Irak schloss er nicht aus. Ziel sei es, der Regierung im Irak zu helfen, sich gegen die IS-Terroristen zu schützen.

„Wenn wir zu dem Schluss kommen sollten, dass Luftschläge dazu besser geeignet wären, dann werden wir das sicher in Betracht ziehen“, sagte Hammond. Es sei aber keine Entscheidung dafür gefallen. Die Regierung werde alle Möglichkeiten prüfen, um die britische Geisel zu schützen.

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