Htin Kyaw erklärte seinen Rücktritt. Foto:  

Myanmars Präsident Htin Kyaw hat sein Amt aufgegeben. Zuletzt hatte es Spekulationen über seinen gesundheitlichen Zustand gegeben.

Rangun - Der Präsident von Myanmar ist zurückgetreten. Htin Kyaw erklärte am Mittwoch, er lege sein Amt mit sofortiger Wirkung nieder, um „sich von den gegenwärtigen Aufgaben und Verantwortlichkeiten auszuruhen“. Htin Kyaw ist ein enger Vertrauter der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, die selbst aus verfassungsrechtlichen Gründen vom obersten Amt im Staat ausgeschlossen ist.

In örtlichen Medien wurde zuletzt darüber spekuliert, dass Htin Kyaw erkrankt sei, diese Spekulationen wurden von der Regierung jedoch zurückgewiesen.

Myanmar steht wegen des Vorgehens gegen die Rohingya international in der Kritik. Die Vereinten Nationen werfen dem Land vor, die muslimische Minderheit auszuhungern und damit zur Flucht zu zwingen.

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