Keiner der Hinweise aus der Sendung "Aktenzeichen XY" scheint den entscheidenden Hinweis im Mordfall des kleinen Armani gebracht zu haben. Foto: dpa

Die Hinweise, die nach der Ausstrahlung der Sendung "Aktenzeichen XY" zum Mordfall des achtjährigen Armani bei der Polizei eingegangen sind, sind überschaubar. Auch die Spur zu einem verdächtigen Auto bewertet die Polizei als "nicht zielführend".

Die Hinweise, die nach der Ausstrahlung der Sendung "Aktenzeichen XY" zum Mordfall des achtjährigen Armani bei der Polizei eingegangen sind, sind überschaubar. Auch die Spur zu einem verdächtigen Auto bewertet die Polizei als "nicht zielführend".

Freiburg - Nach der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY - ungelöst“ hat die Polizei einige Hinweise zum Mord an dem achtjährigen Armani aus Freiburg erhalten. Ihre Zahl liege im unteren zweistelligen Bereich, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Unterdessen wurde ein Hinweis über ein verdächtiges Auto als „nicht zielführend“ eingeschätzt. Weitere Details nannten die Ermittler nicht.

Nachdem der Fall am Mittwoch in der Sendung gezeigt wurde, habe es unter den Zuschauern eine große Anteilnahme gegeben, sagte Alfred Hettmer vom Landeskriminalamt Bayern. Moderator Rudi Cerne hatte den Fall während der Sendung kurz geschildert und Fotos von Kleidungsstücken des Achtjährigen und von dem Ball gezeigt, mit dem das Kind zuletzt unterwegs gewesen war.

Ein Spaziergänger hatte Armanis Leiche am 21. Juli in einem Bach gefunden. Der Junge war am Vorabend zuletzt lebend auf einem Spielplatz nahe seiner Wohnung - vier Kilometer vom Fundort der Leiche entfernt - gesehen worden. Die Sonderkommission „Bach“ mit rund 50 Beamten ermittelt seither.

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