Ein Beamter des Thüringer Umweltministeriums soll in Afrika an einer Elefantenjagd teilgenommen haben. Foto: dpa

Ein Beamte des Thüringer Umweltministerium geht auf Elefantenjagd - seit Tagen schlagen die Wellen deswegen hoch. Der Mann steht mittlerweile unter Polizeischutz. Er hatte Morddrohungen erhalten.

Ein Beamte des Thüringer Umweltministerium geht auf Elefantenjagd - seit Tagen schlagen die Wellen deswegen hoch. Der Mann steht mittlerweile unter Polizeischutz. Er hatte Morddrohungen erhalten.

Erfurt - Der wegen einer Elefantenjagd inzwischen beurlaubte Beamte des Thüringer Umweltministeriums steht wegen Morddrohungen bis auf weiteres unter Polizeischutz. Eine Polizeisprecherin bestätigte am Freitag entsprechende Medienberichte. Zur Art der Maßnahmen wollte sie sich nicht äußern. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Bedrohung in mehreren Fällen.

Der Beamte steht seit Tagen in der Kritik, weil er Ende 2013 in Afrika einen Elefanten erlegt und sich damit gebrüstet haben soll. Das Ministerium erhielt daraufhin zahlreiche E-Mails und Anrufe. Einige davon enthielten auch Morddrohungen.

Minister Jürgen Reinholz (CDU) hatte den Beamten von seiner Funktion als Zentralabteilungsleiter entbunden und „ihm mit sofortiger Wirkung eine Aufgabe außerhalb des Ministeriums“ zugewiesen. Der Beamte werde in die untergeordnete Landesanstalt für Landwirtschaft versetzt und dort ebenfalls eine leitende Tätigkeit übernehmen.

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