Polizisten auf Streife am Berliner Flughafen Tegel. (Archivbild) Foto: dpa/Paul Zinken

Die Polizei hat am Flughafen Berlin-Tegel einen US-Amerikaner festgenommen, der Anhänger der rechtsextremistischen „Atomwaffen Division“ sein soll. Die Gruppierung soll auch für die Todesdrohungen gegenüber den Grünen-Politikern Claudia Roth und Cem Özdemir verantwortlich sein.

Berlin - Die deutsche Polizei hat laut einem Medienbericht einem mutmaßlichen Anhänger der rechtsextremistischen „Atomwaffen Division“ die Einreise verweigert. Der 31-jährige US-Bürger sei in der vergangenen Woche aus Dublin kommend in Berlin-Tegel gelandet, berichtete „Zeit online“. Nach einer Befragung habe er wieder zurückreisen müssen. Der Hinweis auf den Mann sei vom FBI gekommen.

Das Bundesinnenministerium bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag die Zurückweisung einer aus Dublin einreisenden Person durch die Bundespolizei. Zu weiteren Details des Berichtes wollte sich ein Sprecher nicht äußern.

Behörden beobachten die „Atomwaffen Division“

„Zeit online“ berichtete unter Berufung auf einen deutschen Sicherheitsexperten, der Mann gehöre zum harten Kern der „Atomwaffen Division“.

Vor kurzem hatten die Grünen-Politiker Claudia Roth und Cem Özdemir Morddrohungen erhalten, die mit dem Absender „Atomwaffen Division Deutschland“ unterzeichnet waren. „Die Bundessicherheitsbehörden beobachten die Atomwaffen Division (AWD) intensiv“, erklärte das Innenministerium am Donnerstag.

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