Viele Prostituierte hätten bereits Termine mit Freiern ausgemacht. Auch sie hat die Corona-Krise getroffen. Foto: dpa/Andreas Arnold

Das Betreten von Bordellen und Laufhäusern wird ab dem 1. Juli in Österreich wieder ermöglicht. Wegen der Corona-Pandemie war auch im Nachbarland Prostitution verboten.

Wien - In Österreich ist die zwischenzeitlich wegen der Coronakrise verbotene Prostitution ab 1. Juli wieder erlaubt. Das Betreten von Bordellen und Laufhäusern werde wieder ermöglicht, bestätigte das Gesundheitsministerium am Donnerstag gegenüber der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Aktuell würden vom Ministerium gemeinsam mit Vertretern etwa von Beratungsstellen Hygiene- und Schutzempfehlungen erarbeitet.

Was in Baden-Württemberg ab dem 1. Juli wieder erlaubt ist

Rund 8000 Sexarbeiterinnen sind in Österreich registriert. Sie waren von der Coronakrise finanziell besonders stark betroffen und hatten als Selbstständige Anspruch auf Leistungen aus dem Härtefallfonds. „Wir begrüßen es, dass Sexarbeit wieder erlaubt wird“, sagte Eva van Rahden, Leiterin einer Beratungsstelle für Sexarbeiter in Wien. „Einige Frauen haben bereits Termine mit Kunden ausgemacht.“

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