Sehr vergrößert sehen Legionellen so aus. Foto: Janice Haney Carr/CDC

13 Monate lang durften Bewohner eines Hochhauses in Neu-Ulm nicht duschen. Der Grund: Gefährliche Legionellen im Wasser. Erst im Januar wurde das Verbot aufgehoben. Nun ist das Problem wieder da.

13 Monate lang durften Bewohner eines Hochhauses in Neu-Ulm nicht duschen. Der Grund: Gefährliche Legionellen im Wasser. Erst im Januar wurde das Verbot aufgehoben. Nun ist das Problem wieder da.

Neu-Ulm - Weil sich im Trinkwassersystem eines Hochhauses in Neu-Ulm wieder Legionellen ausbreiten, dürfen die 500 Bewohner laut einem Zeitungsbericht nicht mehr duschen. Das meldete die Ulmer „Südwest Presse“ am Montag unter Berufung auf ein Schreiben der Hausverwaltung an die Eigentümer und Mieter. Bei Proben seien extrem hohe Legionellen-Werte gemessen worden. Beim Gesundheitsamt der Stadt war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Erst im Januar war für das Hochhaus ein 13-monatiges Duschverbot aufgehoben worden. Immer wieder war es deswegen in die Schlagzeilen geraten.

Legionellen können die Lungen von Menschen befallen, wenn zerstäubtes Wasser eingeatmet wird. Infektionsquellen sind Duschen, Whirlpools und andere Warmwassereinrichtungen, in denen Dampf oder Sprühnebel entsteht. Die Infektion beginnt meist mit Husten, Durchfall und Fieber. Später kann es zu schweren Lungen- und Rippenfellentzündungen kommen.

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