Gentechnisch veränderte Kartoffeln Foto: dpa

Bei der Gentechnik plant Baden-Württemberg strengere Regelungen als der Bund. Besonders wertvolle Schutzgebiete sollen frei von gentechnisch veränderten Pflanzen bleiben.

Stuttgart - Bei der Gentechnik plant Baden-Württemberg strengere Regelungen als der Bund. Der Entwurf des neuen Landesnaturschutzgesetzes sieht vor, dass die besonders wertvollen Schutzgebiete frei von gentechnisch veränderten Pflanzen bleiben sollen. Demnach sind in Naturschutzgebieten, in den Kern- und Pflegezonen in Biosphärengebieten und in flächenhaften Naturdenkmalen keine Versuche mit solchen Pflanzen zugelassen. Auch der Anbau bereits zugelassener gentechnisch veränderter Pflanzen ist verboten. Das gilt auch für einen jeweils 3000 Meter breiten Schutzgürtel um diese Gebiete herum. Damit solle verhindert werden, dass die Pollen von Genmais in die Schutzgebiete gelangen, heißt es im Landwirtschaftsministerium. Die Natur- und Umweltverbände im Südwesten äußerten sich positiv zu dem Gesetzentwurf.

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