Ungewohntes Bild in der sonst von Autos umtosten Schwieberdinger Straße in Ludwigsburg: Radler von der Fridays-for-Future-Bewegung Foto: factum/Jürgen Bach

Die etwas andere Art des Protest-Korsos: Rund 80 Radler von der Fridays-for-Future-Bewegung machen in Ludwigsburg auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam.

Ludwigsburg - Zwei Stunden bevor sich am Freitag der Stuttgarter Querdenker-Autokorso zur Feierabendzeit durch Ludwigsburg quälte, gab es in der Stadt eine weitaus umweltverträglichere, thematisch allerdings auch völlig anders geartete und den Corona-Auflagen Folge leistende, rollende Demo: Rund 80 Anhänger der Fridays-for-Future-Bewegung aller Altersgruppen starteten vom Omnibus-Bahnhof aus zu einer Rad-Kundgebung durch die Stadt, die auf dem Marktplatz endete.

Der Tenor der Tour: Die Landtagswahl müsse zu einer Klimawahl werden, denn ohne effektiven Klimaschutz sei keine aussichtsreiche Zukunft gestaltbar. „Die Klimakatastrophe zeigt uns den Weg, den wir gehen müssen, deutlich auf“, sagte Farina Hasak von Fridays for Future, „sonst wird sich die Situation in eine Richtung entwickeln, die extrem ungemütlich wird.“ Noch nicht festgelegten Wählern empfahlen die Klimaschützer, den Wahl-O-Maten als Entscheidungshilfe zu nutzen.

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