Die Yungas-Road, auch „Camino de la Muerte“ (Straße des Todes) genannt, führt von der bolivianischen Haupstadt La Paz in das 80 Kilometer entfernte Coroico. Foto: dpa

Auf diesen Straßen kann schon der kleinste Fehler tödlich enden. Wie atemberaubend und lebensgefährlich Pisten wie die berüchtigte Yungas-Road in Bolivien – auch Straße des Todes genannt – oder der Karakorum-Highway von China nach Pakistan ist, zeigt unsere interaktive Karte.

Lima/Stuttgart - Nach dem schweren Busunglück in Peru ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 50 gestiegen. Die Einsatzkräfte hätten die „schmerzhafte Arbeit“ der Bergung der Leichen beendet, teilten die peruanischen Gesundheitsbehörden am Donnerstag (4. Januar ) mit. 50 Todesopfer seien in dem Buswrack gefunden und von ihren Angehörigen identifiziert worden.

Tod in der Teufelskurve

Der Bus war am Dienstag auf einer Küstenstraße nördlich der Hauptstadt Lima mit einem Lastwagen zusammengestoßen und an einer Steilküste etwa hundert Meter in die Tiefe gestürzt. Nur sechs Menschen überlebten das Unglück an der als „Teufelskurve“ bekannten Stelle.

Der Unfall ereignete sich 45 Kilometer nördlich der Hauptstadt Lima. Auf der Küstenstraße ist die Sicht wegen dichten Nebels oft eingeschränkt. Die peruanischen Straßen zählen zu den gefährlichsten in Lateinamerika. Im März starben bei einem Busunfall in den Anden 15 Menschen. Laut offiziellen Statistiken waren 2016 landesweit mehr als 2600 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen.

Karte: Die gefährlichsten Straßen der Welt

Gähnende Abgründe und schmale Schotterpisten, Serpentinen und Haarnadelkurven, plötzlich zu reißenden Flüssen anschwellende Bäche, von Erdrutschen, Eis- und Schlammlawinen bedrohte Berghänge. In unserer interaktiven Grafik stellen wir die gefährlichsten Straßen der Welt vor.

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