Während die Bundeswehr mit scharfer Munition auf dem Truppenübungsplatz in der Lüneburger Heide übte, haben sich dort drei Pokémon-Spieler verirrt und in Gefahr gebracht.

Hannover - Auf der Jagd nach den virtuellen „Pokémon“-Monstern haben sich drei Spieler in Niedersachsen in Gefahr gebracht. Ein ziviler Wachdienst erwischte das Trio auf dem Truppenübungsplatz der Bundeswehr in Bergen in der Lüneburger Heide, als dort mit scharfer Munition zu Übungszwecken geschossen wurde. Das bestätigte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Samstag.

Demnach ereignete sich der Vorfall bereits am Mittwoch. Zuvor hatte die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ (Samstag) darüber berichtet. Die „Pokémon Go“-Spieler hatten den Angaben zufolge trotz geschlossener Schranke und roter Flagge, die auf Schießübungen hinweist, das militärische Sperrgebiet betreten.

Seit dem 6. Juli ist das neue Smartphone-Spiel „Pokémon Go“ in den USA erhältlich, in Deutschland kann die App seit Mittwoch runtergeladen werden. Auf der Jagd nach virtuellen Monstern sind die Spieler häufig so in das Spiel vertieft, dass sie in ihrer Umgebung nicht mehr alles wahrnehmen.

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