Ungewöhnlicher New Yorker Weg: Künstler bestimmen, was hier zu sehen ist. Foto:  

Im New Yorker Guggenheim-Museum startet am Freitag die erste von Künstlern kuratierte Schau in dem Ausstellungshaus. Bis 12. Januar ist „Artistic License: Six Takes on the Guggenheim Collection“ in der US-Metropole zu sehen.

New York -  Sechs Künstler, sechs verschiedene Blicke auf das 20. Jahrhundert: Im New Yorker Guggenheim-Museum startet am Freitag die erste von Künstlern kuratierte Schau in dem Ausstellungshaus. Bis 12. Januar ist „Artistic License: Six Takes on the Guggenheim Collection“ von Cai Guo-Qiang, Paul Chan, Jenny Holzer, Julie Mehretu, Richard Prince und Carrie Mae Weems in dem Museum am Central Park zu sehen.

„Wir haben sie eingeladen, in unserer Kollektion zu stöbern und herauszufinden, an welchen Stücken sie interessiert sind“, sagte die Guggenheim-Kuratorin Nancy Spector. Dabei sei eine Ausstellung herausgekommen, die spannend sei, gerade weil sie nicht immer dem Lehrbuch entspreche.

Jeder der Künstler erhielt für seine Interpretation der Jahre zwischen 1900 und 1980 ein Stockwerk des als Rotunde gebauten Museums. Dabei spiegelt die Schau, die auch 88 bislang nicht gezeigte Werke enthält, die individuelle Herangehensweise der Kunstschaffenden. So stellt die US-Konzeptkünstlerin Holzer zum Beispiel ausnahmslos Stücke von Frauen aus.

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