"Grüner Overload" im Land Peter Hauk wettert gegen die Grünen

Von SIR/dpa 

Peter Hauk wirft den Grünen in Baden-Württemberg Gesinnungsterrorismus vor. Foto: dpa
Peter Hauk wirft den Grünen in Baden-Württemberg "Gesinnungsterrorismus" vor. Foto: dpa

Harte Worte vom CDU-Fraktionschef: Die Welt werde durch die Vorstellungen der Grünen nicht besser, sagt Peter Hauk mit Blick auf die anhaltende Bildungsplan-Debatte und wirft den Grünen "Gesinnungsterrorismus“ vor.

Die Welt werde durch die Vorstellungen der Grünen nicht besser, sagt CDU-Fraktionschef Peter Hauk mit Blick auf die anhaltende Bildungsplan-Debatte und wirft den Grünen "Gesinnungsterrorismus“ vor.

Stuttgart - CDU-Fraktionschef Peter Hauk fährt schweres Geschütz gegen die Grünen auf. „Die Grünen betreiben in allen Bereichen ihrer Politik einen Gesinnungsterrorismus“, sagte Hauk der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. Die CDU werde aber Positionen nicht kampflos aufgeben. „Wenn nur noch normal und gesellschaftlich gewünscht ist, was sich die Grünen vorstellen, wird die Welt garantiert nicht besser“, sagte Hauk. Er sprach von einem „grünen Overload“ im Land und verwies dabei auf den „Veggie Day“ und auf grün-rote Pläne, das Thema sexuelle Vielfalt und unterschiedliche Formen des Zusammenlebens künftig im Unterricht stärker zu behandeln.

„Die Landesregierung wirft uns vor, wir würden einen Kulturkampf anheizen“, sagte Hauk über die anhaltende Bildungsplan-Debatte. Er gab den Ball aber zurück an Grün-Rot: „Der Kulturkampf wird im Augenblick durch die Landesregierung angeheizt.“ Diese habe die Veränderungen im Bildungsplan initiiert, die nun kritisiert würden. „Überdies haben die Grünen das Thema unnötigerweise durch einen Antrag der baden-württembergischen Grünen auf ihrem Bundesparteitag hochgezogen“, sagte Hauk. Er warf der Landesregierung vor, das Thema sexuelle Vielfalt bewusst zu überhöhen. Damit fördere die Regierung Unsicherheit, die in Protest münde.

Der Fraktionschef sagte: „Wir haben einen Vorschlag gemacht, wie man das Thema im gesellschaftlichen Konsens begradigen könnte: indem man das Leitprinzip Toleranz und nicht das Leitprinzip sexuelle Vielfalt im Bildungsplan aufnimmt.“ Dagegen sträube sich Grün-Rot aber.

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