Der Choreograf und Tänzer Eric Gauthier (links) und OB Fritz Kuhn bei einer Veranstaltung im Theaterhaus im Juli. Am Freitag werden der Künstler und der Politiker erneut gemeinsam in Aktion treten. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Die geplante Kundgebung gegen rechts auf dem Karlsplatz bringt Akteure aus Politik, Verbänden und Kunst zusammen. Was treibt sie an? Wir haben mit den Rednern der Veranstaltung gesprochen.

Stuttgart - Am Freitag protestiert von 14.30 Uhr an ein so breites Bündnis auf dem Karlsplatz gegen rechte Umtriebe, wie es das seit den Kundgebungen gegen Pegida 2015 in Stuttgart nicht gegeben hat. Die ursprünglich als Gegendemo zum Stopp des sogenannten „Busses der Meinungsfreiheit“ auf dem Marktplatz, wo unter anderem gegen gleichgeschlechtliche Ehen geworben werden soll, geplante Veranstaltung begreift sich mittlerweile als Antwort auf die Ausschreitungen und Neonazi-Aufmärsche in Chemnitz und Köthen.

Was treibt die Akteure an? Warum sehen sie gerade jetzt die Stunde gekommen, sich auf der Straße zu sichtbar zu machen? Und wie steht es eigentlich um Stuttgart in Bezug auf die gesellschaftliche Spaltung? In unserer Bildergalerie suchen prominente Gesichter aus Politik und der Stuttgarter Zivilgesellschaft Antworten auf diese Fragen und erklären, was sie antreibt.

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