PET-Flaschen und Styropor haben den größten Anteil am Plastikmüll. Foto: dpa

Eine Studie von Greenpeace nimmt den Plastikmüll in 42 Ländern unter die Lupe. Daraus geht hervor, von welchen zehn Unternehmen der meiste Plastikmüll stammt.

Stuttgart - Das Problem mit dem Plastikmüll ist schon lange bekannt: Tüten, Flaschen, Kaffeebecher und Verpackungen landen in großen Mengen in der Natur und den Weltmeeren. Nun hat Greenpeace in Zusammenarbeit mit anderen Umweltschutzorganisationen die eigenen Angaben zufolge weltweit größte Plastik-Sammelaktion durchgeführt.

Die Aktion „Break Free From Plastic“ initiierte demnach 239 Reinigungsbewegungen in 42 Ländern, bei denen rund 187.000 Plastikteile aufgesammelt wurden. Anhand dieser konnte analysiert werden, welche Firmen besonders zum Plastikmüll-Problem beitragen.

Coca-Cola ist einer der größten Müll-Sünder

Im Ergebnis identifiziert die Studie zehn Unternehmen, die weltweit am meisten Plastik-Abfall verursachen. Dem Brand Audit Report zufolge gehört beispielsweise der US-Getränkeriese Coca-Cola zu den Müll-Sündern: In lediglich zwei von 42 Ländern fanden die Aktivisten keine Plastikrückstände, die nicht den zahlreichen Produkten des Getränkeherstellers zugeordnet werden konnten.

Styropor, wie es sich in Einweg-Kaffeebechern oder als Verpackungsmaterial findet, macht laut der Studie den größten Anteil des Plastik-Abfalls aus. An zweiter Stelle steht PET, aus dem Plastikflaschen gemacht werden.

Sehen Sie in unserer Bildergalerie: Diese zehn Unternehmen verursachen den meisten Plastikmüll.

Sehen Sie im Video: Ob Coffee-to-go im Plastikbecher, Salat aus der Snackbox oder bunte Strohhalme im Cocktail – Plastikverpackungen und -produkte gehören für viele Menschen zum Alltag. Doch es geht auch anders.

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