Germanwings-Chef Winkelmann äußert sich zu Streiks und der Situation von Germanwings und Lufthansa Foto: dpa

„Keiner im Konzern ist glücklich darüber, dass wir allein in diesem Jahr bereits acht Streikwellen hinter uns bringen mussten“, sagte Thomas Winkelmann, Chef der Lufthansa-Tochter Germanwings, den Stuttgarter Nachrichten. „Das hatten wir noch nie.“

Stuttgart - Die Fluggesellschaft Lufthansa und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit verhandeln wieder. Wegen der Streiks in diesem Jahr rechnet die Lufthansa mit einem großen Schaden.

„Keiner im Konzern ist glücklich darüber, dass wir allein in diesem Jahr bereits acht Streikwellen hinter uns bringen mussten“, sagte Thomas Winkelmann, Chef der Lufthansa-Tochter Germanwings, den Stuttgarter Nachrichten. „Das hatten wir bei der Lufthansa noch nie.“ Schon beim ersten Streik im April sei ein Schaden von 60 Millionen Euro entstanden. „Uns schadet vor allem die Unsicherheit beim Kunden.“

Dem Stuttgarter Flughafendirektor Georg Fundel und seinen Kollegen an den kleineren Flughäfen empfahl Winkelmann, nicht so sehr auf Langstreckenflüge fixiert zu sein. Von kürzeren Direktflügen hätten die Reisenden mehr Vorteile.

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