Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist fassungslos über die Umstände des Absturzes der Germanwingsmaschine. Foto: dpa

Die Ermittler sind überzeugt, dass der Co-Pilot den Sinkflug bewusst eingeleitet hat. Der 28-Jährige hatte den Kapitän nicht zurück ins Cockpit gelassen. Die Verantwortlichen von Lufthansa und Germanwings sind "fassungslos", ebenso wie Kanzlerin Merkel.

17.30 Uhr: Das Statement von Kanzlerin Merkel:

17.15 Uhr: Ermittler haben mit der Durchsuchung der Düsseldorfer Wohnung des Co-Piloten begonnen. Mehrere Ermittler betraten das Haus am Stadtrand, in dem der 27-Jährige wohnte.

17.10 Uhr: Bei den routinemäßigen Sicherheitsüberprüfungen des Copiloten Andreas L. stellte die Luftaufsicht keine Auffälligkeiten fest. Das teilte die Düsseldorfer Bezirksregierung mit. Zuletzt sei dem 27-Jährigen Ende Januar bescheinigt worden, dass keine strafrechtlichen oder extremistischen Sachverhalte gegen ihn vorliegen.

Die Luftaufsicht überprüft sämtliches Boden-, Kabinen- und Cockpitpersonal der im Rheinland ansässigen Airlines, sowie alles Personal, das den Sicherheitsbereich der Flughäfen Köln/Bonn, Düsseldorf und Weeze betreten darf.

17 Uhr: Angehörige der Opfer sind mit sieben Bussen in der kleinen Ortschaft Le Vernet eingetroffen. Dort gedachten sie in unmittelbarer Nähe der Absturzstelle ihrer toten Kinder, Eltern und Geschwister. Sie wurden von örtlichen Helfern und Vertretern der Behörden begrüßt und auf einen Platz geleitet, wo sie einen direkten Blick auf den Tête de l’Estrop hatten. Hinter diesem Berg zerschellte am Dienstagvormittag die Maschine der Lufthansa-Tochter Germanwings mit 150 Menschen an Bord. Am Rande der kleinen Zeremonie hielten Polizisten die Fahnen der Länder, aus denen die Passagiere kamen.

16.40 Uhr: Das Auswärtige Amt hat die Zahl der deutschen Opfer korrigiert: Bei dem Absturz kamen 75 Deutsche ums Leben. Zuvor war man von 72 Deutschen ausgegangen. Nach Angaben aus dem Auswärtigen Amt hatten vier der Bundesbürger eine weitere Staatsbürgerschaft. Von den sogenannten Doppelstaatlern kamen drei aus Kasachstan. Ein Todesopfer hatte sowohl die deutsche als auch die japanische Nationalität.

16.35 Uhr: Kanzlerin Merkel zeigte sich in einem kurzen Pressestatement zu tiefst betroffen: „So etwas geht über jedes Vorstellungsvermögen hinaus.“ Sie versprach, die Bundesregierung und die deutschen Behörden würden alles Erdenkliche tun, um die Ermittlungen zu unterstützen. „Wir kennen noch nicht alle Hintergründe.“ Deshalb bleibe es so wichtig, dass jeder Aspekt weiter gründlich untersucht werde.

16.30 Uhr: Für die Angehörigen könne es kaum schlimmere Umstände geben, meint Traumaexperte Steffen Fliegel: „Das ist für sie die schlimmste Art von Katastrophe.“

16.25 Uhr: Nach Ansicht der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit sind die psychologischen Tests für Piloten der Lufthansa völlig ausreichend. Bei der Einstellung gebe es anerkanntermaßen einen der härtesten Aufnahmetests der Welt, so Sprecher Jörg Handwerg. Er bestätigte Informationen der Lufthansa, dass es im späteren Berufsleben keine regelmäßigen psychologischen Tests für die Flugzeugführer gibt. Es sei fraglich, in welchem Rahmen psychologische Gespräche helfen sollten. Einen hundertprozentigen Schutz vor Ausnahmefällen wie beim Absturz der Germanwings-Maschine vom Dienstag könne es nicht geben: "Es ist in der Verantwortung des Piloten selbst, dass er sich medizinische Hilfe holt."

16.20 Uhr: Das FBI bietet den europäischen Behörden Hilfe bei den Ermittlungen an. Bei dem Absturz in den französischen Alpen waren auch drei US-Staatsbürger ums Leben gekommen.

16.15 Uhr: Um 16.30 Uhr will sich die Bundeskanzlerin äußern:

16.10 Uhr: Als Reaktion auf das Absturzdrama ändert die Fluggesellschaft Norwegian ihr Prozedere: Sie will keine Piloten mehr allein im Cockpit erlauben. „Ab sofort müssen immer zwei Leute im Cockpit sein“, sagte eine Sprecherin der norwegischen Fluglinie. „Das bedeutet, dass wenn einer der Piloten das Cockpit verlässt, etwa um auf Toilette zu gehen, eines der Crewmitglieder ins Cockpit gehen muss.“

16 Uhr: Die weitere Bergung der Leichen am Unglücksort in den französischen Alpen könnte nach Angaben der Gendarmerie noch 10 oder 15 Tage dauern. Das sagte ein Sprecher am Donnerstag in Seyne-les-Alpes. Die bisher geborgenen Leichen würden in einem in der Nähe provisorisch eingerichteten Labor auf ihre Identität untersucht. Mehr als 30 DNA-Spezialisten und Rechtsmediziner arbeiten an der Identifizierung.

15.50 Uhr: Inzwischen gibt es weitere Erkenntnisse über den 27-jährigen Co-Piloten: Er kam als Absolvent der Verkehrsflieger-Schule der Lufthansa in Bremen zu Germanwings. Die Ausbildung zum Flugkapitän dauert dort 29 bis 33 Monate.

15.45 Uhr: In Haltern ist das Entsetzen besonders groß: „Es ist noch viel, viel schlimmer, als wir gedacht haben. Es macht uns wütend, ratlos und fassungslos", sagt Schulleiter Ulrich Wessel vom Joseph-König-Gymnasiums. 16 seiner Schüler und 2 Lehrerinnen sind bei dem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Seine Schüler habe er über die neuesten Erkenntnisse nicht mehr informieren können, sie seien bereits auf dem Heimweg gewesen. Die Schule habe aber die betroffenen Angehörigen angerufen, sagte Wessel.

Bürgermeister Bodo Klimpel sagte: „Ich frage mich, wann der Albtraum endlich aufhört.“

15.40 Uhr: Die Polizei hat in der Straße, die zum Elternhaus des Mannes führt, Einsatzfahrzeuge quergestellt, um Autos an der Durchfahrt zu hindern. In der Gegend sind mehrere Kamerateams unterwegs und versuchen, mit Nachbarn zu sprechen. Die Bewohner der Straße haben sich jedoch in ihre Häuser zurückgezogen. Einige schauten hinter Gardinen oder halb heruntergelassenen Läden nach draußen.

15.35 Uhr: Auch in den sozialen Netzwerken ist die Bestürzung groß:

15.25 Uhr: Große Bestürzung im rheinland-pfälzischen Montabaur, dem Heimatort des 27-jährigen Co-Piloten, der offenbar bewusst 150 Menschen mit in den Tod gerissen hat. Eine Nachbarin sagte der dpa: „Das kam für mich wie ein Schlag ins Gesicht. Das kann man sich gar nicht vorstellen. Das ist tragisch.“ Sie habe keinen Kontakt zu dem Copiloten gehabt. „Aber wenn es Nachbarn sind, berührt es einen ganz besonders, egal wie gut man sich kennt. Ich denke ständig daran.“

15.10 Uhr: Die Angehörigen der Opfer seien vorab über die neuesten Erkenntnisse informiert worden, so Spohr: „Die Angehörigen befinden sich seit dem Zeitpunkt des Unfalls in Betreuung. Wir haben dafür gesorgt, dass sie es nicht aus dem Medien erfahren.“

15.05 Uhr: Spohr beantwortet nun die Frage, welche Lehren die Lufthansa aus diesem tragischen Vorfall ziehen kann: „Wir werden uns hinsetzen und sehen: Was können wir besser machen bei der Ausbildung?“ Das Unglück könne jedoch nicht sein Vertrauen in seine Piloten erschüttern. „Trotz dieses fürchterlichen Einzelfalles haben ich und meine Kollegen im Vorstand und bei der Germanwings festes Vertrauen in dieses seit Jahren erprobte Verfahren.“

15 Uhr: Es sei normales Prozedere, dass der Kapitän das Cockpit auch kurzzeitig verlassen kann:  „Der Kollege hat vorbildlich gehandelt, er hat das Cockpit verlassen, als die Reiseflughöhe erreicht war. Es gab eine technisches Briefing zum weiteren Flugverlauf. Dann hat der Pilot dem Copiloten das Steuer überlassen.“

“In Amerika ist es so, dass, wenn ein Pilot das Cockpit verlässt, ein anderes Crewmitglied ins Cockpit muss. Bei uns ist das nicht so.“ Er sehe nicht die Notwendigkeit, das zu ändern.

14.55 Uhr: Hinweise auf einen Terroranschlag gebe es nicht, so Spohr. „Ich kann mich nur dem Bundesinnenminister anschließen, es gibt keinerlei Anzeichen, ... auch der Nachrichtendienste und von uns, dem Arbeitgeber des jungen Mannes, dafür.“

14.50 Uhr: Spohr äußert sich jetzt zur verschlossenen Cockpit-Tür: Für den Fall der Bewusstlosigkeit gebe es einen eigenen Code und dann ein Klingelzeichen. Wenn dann auch keine Antwort komme, gehe die Tür auf. Der Kollege im Cockpit könne dies durch Umstellen des Schalters auf Lock verhindern. Dann sei die Tür für fünf Minuten verschlossen.

14.45 Uhr: Der Lufthansa-Chef ist sichtlich betroffen: Der Absturz sei das „furchtbarste Ereignis in unserer Unternehmensgeschichte“.

14.42 Uhr: Was den Copiloten zu seiner Tat bewegt hat, ist laut Spohr noch unklar: „Wir können wenige Stunden nachher über Motive nur spekulieren.“ Der Lufthansa-Chef betont: „Wir haben volles Vertrauen in unsere Piloten. Sie sind und bleiben die besten der Welt. Für mich ist das, was hier passiert ist ein ganz tragischer Einzelfall.“

14.40 Uhr: „Das macht uns fassungslos“, sagt Lufthansa-Chef Spohr. „Nicht in unseren schlimmsten Alpträumen hatten wir uns das verstellen können.“ Lufthansa wähle das Personal sehr sorgfältig aus: „Das ist Teil unserer DNA.“ Spohr sagt, der Co-Pilot sei "100 Prozent flugtauglich" gewesen. "Ohne jede Auffälligkeit.“

14.35 Uhr: Spohr erklärt, nach der Auswertung des Voicerekorders des Unglücksflugs habe sich eine neue, sehr, sehr tragische Wendung ergeben. Man müsse zur Kenntnis nehmen, dass das Flugzeug vermutlich willentlich zum Absturz gebracht wurde.

14.30 Uhr: Pressekonferenz von Germanwings und Lufthansa in Köln: Am Flughafen Köln/Bonn sprechen Lufthansa-Chef Carsten Spohr und der Sprecher der Germanwings-Geschäftsführung, Thomas Winkelmann.

13.40 Uhr: Der Fliegerverein LSC Westerwald hatte bereits am Mittwoch eine Traueranzeige für den Co-Piloten im Netz geschaltet. „Er konnte sich seinen Traum erfüllen, den Traum, den er jetzt so teuer mit seinem Leben bezahlte“, heißt es darin. Am Donnerstagnachmittag war die Webseite nur schwer zu erreichen. Der Co-Pilot des in Südfrankreich abgestürzten Germanwings-Flugs wird in der Anzeige lediglich Andreas genannt, es heißt aber, er sei als erster Offizier bei dem Flug im Einsatz gewesen. Er sei bereits seit seiner Jugend Mitglied in dem Verein gewesen.

13.26 Uhr: Die Bergung und Identifizierung der Opfer könne mehrere Wochen dauern, sagte Staatsanwalt Brice Robin zum Abschluss der Pressekonferenz.

13.24 Uhr: Der Co-Pilot sei 27 Jahre alt gewesen, so der Staatsanwalt.

13.22 Uhr: In den letzten acht Minuten vor dem Zerschellen der Maschine gab es laut den Ermittlern zahlreiche Ansprachen vom Tower in Marseille, aber keine Antworten aus dem Flugzeug.

13.20 Uhr: Die Familien des Piloten und des Co-Piloten seien ebenfalls am Unfallort angekommen. „Aber wir haben sie nicht mit den anderen Familien zusammengebracht", sagte der Staatsanwalt.

13.15 Uhr: Nach den derzeitigen Ermittlungen gebe es keinen Hinweis auf einen terroristischen Anschlag, erklärten die Ermittler.

13.13 Uhr: „Das ist eine kompliziertes Katastrophen-Szenario“, sagte der Staatsanwalt. Den 144 Passagieren sei wahrscheinlich erst ganz am Schluss klar geworden, dass der Crash bevorgestanden habe.

13.08 Uhr: "Die Angehörigen sind über alle Erkenntnisse informiert worden“, so der Staatsanwalt.

13 Uhr: Der Co-Pilot habe kein Wort gesprochen, es seien nur Atemgeräusche zu hören gewesen. Dann habe ein Alarm die rasche Annäherung der Maschine an den Boden signalisiert.

12.58 Uhr: Die Passagiere haben wohl erst spät bemerkt, dass sich das Flugzeug im Sinkflug befindet: "Die Schreie der Passagiere hören wir erst in den letzten Sekunden auf dem Band", so Robin.

12.55 Uhr: Der Pilot habe verzweifelt versucht, zurück ins Cockpit zu gelangen, doch der Co-Pilot habe ihm nicht geöffnet. „Unsere wohl plausibelste Deutung geht dahin, dass der Copilot vorsätzlich verhindert hat, die Tür zu öffnen“, so Robin. „Ich kann nur wiederholen, dass der Co-Pilot den Sinkflug mit Vorsatz eingeleitet hat.“ Es habe keine Veranlassung für ihn gegeben, das zu tun. Er habe keine Veranlassung gehabt, dem Piloten den Zugang zu verweigern. Er habe keinerlei Veranlassung, nicht auf Ansprache des Towers zu reagieren.

12.53 Uhr: Der Code an der Cockpit-Tür der Unglücksmaschine war nach Angaben des Staatsanwalts kein Code zum Öffnen, sondern einer, mit dem sich der jeweils Zugangsberechtigte identifiziert. Die Tür verriegele sich ganz automatisch.

12.50 Uhr: „Es sieht so aus, als habe der Copilot das Flugzeug vorsätztlich zum Absturz gebracht und so zerstört“, erklärt Staatsanwalt Robin bei der Pressekonferenz in Marseille.

12.48 Uhr: Das Spielen am Flight-Monitoring könne nur absichtlich geschehen sein, sagte der Staatsanwalt. Der Copilot habe den Sinkflug offenbar vorsätzlich eingeleitet. Es habe überhaupt keine Notfallmeldung gegeben. Kein Notsignal, kein Mayday an den Tower.

12.45 Uhr: Der Pilot sei dann auf die Toilette gegangen, sagte Robin. Der Co-Pilot habe das Kommando gehabt und am Flight-Monioring gespielt.

12.40 Uhr: Zu Beginn haben sich die Piloten ganz normal unterhalten und Witze gemacht.

12.35 Uhr: Der Marseiller Staatsanwalt Brice Robin informiert bei einer Pressekonferenz zum Stand der Ermittlungen. Robin hatte zuvor die aus Düsseldorf und Barcelona angereisten Hinterbliebenen der 150 Todesopfer informiert.

12.30 Uhr: Einer der beiden Piloten der abgestürzten Germanwings-Maschine war zum Zeitpunkt der Katastrophe aus dem Cockpit ausgesperrt. Das hat ein Düsseldorfer Staatsanwalt am Donnerstag bestätigt.

Zu Beginn des Flugs hätten sich die Piloten noch normal auf Deutsch unterhalten, berichtete AFP unter Berufung auf die Ermittler. „Dann hört man das Geräusch,

Gedenken an die Opfer

Exakt um 10.53 Uhr gedachten am Donnerstag viele Menschen vor allem in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz in aller Stille der 150 Todesopfer. Behörden, Schulen und Unternehmen beteiligten sich an der Schweigeminute, zu der die Landesregierungen aufgerufen hatten. Mancherorts stand auch der Verkehr still. Genau um 10.53 Uhr war am Dienstag die Funkverbindung zu der Germanwings-Maschine mit der Flugnummer 4U9525 abgebrochen. Bundestagspräsident Norbert Lammert hielt am Morgen beim Gedenken des Parlaments eine Ansprache.

Bergung der Leichen geht weiter

Am Unfallort ging die Bergung der Leichen weiter. Neben der Bergrettung sind Soldaten und Feuerwehrleute an dem Einsatz beteiligt. „Die Arbeit ist extrem schwierig, das Gelände ist gefährlich. Es ist steil und rutschig“, sagte der Chef der Bergrettungskräfte, Olivier Cousin. Insgesamt waren rund 70 Menschen an der Unglücksstelle. Rund zwölf Ermittler waren unterwegs, um die Spuren zu sichern und die zweite Blackbox zu finden. Etwa sechs weitere suchten nach Leichenteilen.

Hinterbliebene von Todesopfern landeten am Vormittag in Marseille. Die rund 50 Angehörigen waren am Donnerstagmorgen in Düsseldorf gestartet, um in die Nähe des Absturzortes zu gelangen. Mit an Bord reiste auch ein Betreuer-Team, bestehend aus Seelsorgern, Ärzten und Psychologen, wie die Lufthansa mitteilte. Außerdem war ein zweiter Sonderflug mit einer Germanwings-Maschine für Angehörige der Crew am Donnerstagvormittag ab Düsseldorf geplant. Aus Barcelona wurde ein Flieger mit Angehörigen spanischer Opfer erwartet.

Die Angehörigen können nicht direkt zur Absturzstelle gelangen

Für die Angehörigen sollte es jedoch keine Möglichkeit geben, an die Absturzstelle zu gelangen: „Das ist nicht möglich, das ist viel zu gefährlich“, sagte der Unterpräfekt von Aix-en-Provence, Serge Gouteyron, der Deutschen Presse-Agentur.

Zusammen mit der Polizei und Helfern vor Ort bereitete er die Ankunft von Angehörigen in Le Vernet vor. Diese Siedlung liegt in unmittelbarer Nähe der Absturzstelle.

Das Sportzentrum von Seyne-les-Alpes, in dem eine Art Kapelle als Trauerraum für die Angehörigen eingerichtet wurde, war abgeriegelt. Gendarmen kontrollierten den Zugang. Die Familien sollten Ruhe haben für ihre Trauer. Im Rathaus erstellten Mitarbeiter eine Liste von Einheimischen, die Menschen aufnehmen können.

Der A320 mit der Flugnummer 4U9525 war am Dienstag auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf, als er über Südfrankreich minutenlang an Flughöhe verlor und am Bergmassiv Les Trois Evêchés zerschellte. An Bord waren 72 Deutsche. Aus Spanien stammten nach Angaben aus Regierungskreisen in Madrid 50 Opfer. Germanwings-Kunden können zukünftige Flüge kostenlos unter der Nummer 0180/632 03 20 stornieren.

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