Chinas U20 soll sich durch die Freundschaftsspiele auf die Olympischen Spiele 2020 vorbereiten. Foto: Pressefoto Baumann

Die chinesische U20-Nationalmannschaft trägt gegen süddeutsche Fußball-Regionalligisten umstrittene Freundschaftsspiele aus. Beim ersten Spiel der Chinesen in Mainz gab es einen Eklat.

Mainz - Der erste Auftritt der chinesischen U20-Nationalmannschaft im Rahmen der umstrittenen Freundschaftsspiele gegen Mannschaften aus der Fußball-Regionalliga Südwest ist von einem Eklat überschattet worden. Mitte der ersten Halbzeit in der Begegnung beim TSV Schott Mainz zeigte eine Gruppe von Zuschauern eine tibetische Fahne, daraufhin weigerten sich die Chinesen weiterzuspielen und verließen den Platz.

Nach einer etwa 25-minütigen Unterbrechung rollten die Zuschauer die Fahne des von China annektierten Gebietes freiwillig wieder ein. Das Spiel wurde anschließend fortgesetzt. Der völkerrechtliche Status Tibets ist umstritten.

Drei Vereine lehnen Spiele ab.

Das Projekt des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ist seit der Bekanntgabe umstritten. 16 von 19 Regionalligisten haben allerdings Grünes Licht für die Kooperation mit Chinas U20 gegeben. Ab der Rückrunde tragen diese Klubs freiwillig je ein Testspiel gegen die Gäste aus Fernost aus, die sich so auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio vorbereiten wollen. Jeweils 15.000 Euro erhalten die Vereine dafür.

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