„Deutschland vernascht die Slowakei“: Die europäische Presse huldigt dem Weltmeister. Foto: AFP

Der Weltmeister präsentiert sich wieder weltmeisterlich. Der souveräne Sieg der Fußball-Nationalmannschaft über die Slowakei (3:0) entzückt die europäische Presse: „Deutschland zeigt seine Maschinerie. Die deutsche Walze zieht ins Viertelfinale ein.“

Stuttgart - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat bei der Europameisterschaft in Frankreich am Sonntagabend gegen die Slowakei (3:0) ihre bisher beste Leistung im Turnier gezeigt. Der starke Auftritt hat auch ein entsprechendes Medienecho erzeugt – mit dem Weltmeister wird in Frankreich, Spanien, Italien und England (wieder) voll gerechnet: „Das Favoritenschild klebt ganz fest an seinem Rücken.“ Ein Überblick.

FRANKREICH

L’Equipe: „Deutschland hat einen Gang hochgeschaltet. Nach einer Vorrunde ohne Glanz startet Deutschland mit einem klaren Sieg gegen Slowakei in die K.-o.-Phase.“

Le Parisien: „Deutschland vernascht die Slowakei. Wie eine Selbstverständlichkeit: der Weltmeister qualifiziert sich mit einer dominanten Vorstellung gegen die Slowakei fürs Viertelfinale. Das Team von Joachim Löw liefert eine Galavorstellung und bringt sich mehr denn je als Turnierfavorit in Stellung.“

20 Minutes: „Wie stark ist dieses Deutschland denn! Das Favoritenschild klebt ganz fest an seinem Rücken. Falls einige noch an dieser deutschen Mannschaft bei dieser EM zweifelten, muss die Machtdemonstration gegen die Slowakei die Skeptiker zum Schweigen gebracht haben. Diese Mannschaft ist ganz einfach beeindruckend.“

Le Figaro: „Mit einem Angriff in Flammen schlägt Deutschland die Slowakei stehend k.o.“

SPANIEN

as: „Deutschland wie eine Walze. Die Mannschaft beseitigt die Slowakei im Eilverfahren. Die Deutschen präsentieren sich zuverlässig und wirkungsvoll. Ohne sich das weiße Trikot schmutzig zu machen, schießen sie gegen die Slowaken drei Tore und legen schon den Autopilot Richtung Paris ein.“

Marca: „Deutschland zeigt seine Maschinerie. Die deutsche Walze zieht ins Viertelfinale ein. Sie hatten nicht brilliert und einige Zweifel gestreut, aber im entscheidenden Moment scheiterten die Deutschen nicht - sie präsentierten sich als der große Favorit auf den Titel, der sie eben sind.“

Mundo Deportivo: „Der Weltmeister ist schon in Form. Deutschland feiert ein Torfestival gegen die Slowakei und wartet im Viertelfinale auf den Sieger von Italien gegen Spanien. Julian Draxler liefert eine Galavorstellung, Tor inklusive. Nur Thomas Müller konnte sich seines Pechs bei dieser EM noch nicht entledigen, bei der er noch nicht treffen konnte.“

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: „Deutschland, so machst du Angst. Um zu verstehen, was für ein Spiel es war, reicht eine Statistik: Nach zehn Minuten hatte Deutschland öfter aufs Tor geschossen, als Kroatien und Portugal zusammen in einem Spiel, das in die Verlängerung ging. Und ‚die Panzer’ zogen dieses Leitmotiv das ganze Spiel über durch.“

Corriere dello Sport: „Deutschland super, Slowakei raus. Kaum steht das erste K.-o.-Spiel an und schon sind die großartigen Deutschen wieder da. Sie schlagen die Slowakei ohne Mühe. Für Hamsik und Co. war nichts zu machen - zu stark war der Gegner. Ein guter Khedira im Mittelfeld, aber der beste Mann auf dem Platz ist Draxler.“

ENGLAND

Daily Mail: „Deutschland schickt eine unheilvolle Warnung. Boateng, Gomez und Draxler treffen in einer vollkommenen Vorstellung gegen die Slowakei. Die heroische slowakische Defensive, die alles abwehrte, was England ihr entgegenwarf, wurde von den Deutschen einfach in Stücke zerrissen. Eine Warnung des Weltmeisters an alle Nationen, die sich Hoffnungen auf den EM-Titel machen.“

Mirror: „Dominante Mannschaft spaziert ins Viertelfinale. Die Mannschaft stürmt ins Viertelfinale ohne irgendwelche der Probleme überstehen zu müssen, die England gegen Jan Kozaks Slowaken hatte. Das war ein echtes Statement von Löws Mannschaft, dass sie genau zur richtigen Zeit auf Betriebstemperatur kommt.“

Telegraph: „La Ola schwappte lange vor Spielende durch das Stadion. Ein Anzeichen dafür, wie Deutschland diese knifflige Aufgabe in eine Art teutonisches Dorffest verwandelte. Irgendwann erwartete man fast von Toni Kroos, dass er einen Krug Bier fordern und einen Schluck nehmen würde, während er das Spiel dirigierte.“

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