Anfangs behauptete der Mann nur 600 Euro Bargeld bei sich zu haben. Dann durchsuchten die Beamten sein Gepäck und fanden einen Umschlag mit 4655 Euro Bargeld. (Symbolbild) Foto: Horst Rudel/Arnulf Hettrich via www.imago-images.de

Ein 31-Jähriger will von Stuttgart nach Istanbul fliegen, wird von der Bundespolizei kontrolliert – und muss dann sehr viel Geld an die Beamten abgeben. Was war passiert?

Ein Mann, gegen den ein Vollstreckungsauftrag lief, ist von der Bundespolizei am Flughafen Stuttgart um 4455 Euro erleichtert worden. Der 31-Jährige war auf dem Weg nach Istanbul und wurde bei der Ausreise von den Beamten kontrolliert, teilte die Bundespolizei am Freitag mit. Der 31 Jahre alte Fluggast schuldete dem Land Baden-Württemberg wegen Geldwäsche und Verschleierung von unrechtmäßig erlangten Vermögenswerten 9170 Euro.

Der Mann behauptete nur 600 Euro Bargeld bei sich zu haben, was geflunkert war. Bei der Durchsuchung seines Gepäcks fanden die Polizisten einen Umschlag mit 4655 Euro Bargeld. Der Mann wollte den Beamten klar machen, dass das Geld nicht von ihm stamme und er es lediglich übergeben würde. Laut den Angaben konnte er weder belegen von wem und für wen das Geld bestimmt war, noch aus welchen Quellen es stammte. Von dem Betrag ließen die Beamten dem Mann noch 200 Euro übrig.