Bei Sonneneruptionen werden Millionen und Milliarden Tonnen an hochaufgeladenen, extrem strahlenden Energieteilchen von der Sonnenoberfläche ins Weltall geschleudert. Sie können auch die Erde treffen. Mit welchen Folgen lesen Sie in unserer Bildergalerie. Foto: nasasearch.nasa.gov/sdo.gsfc.nasa.gov

Seit 2010 beobachtet der Forschungssatellit SDO der NASA das flammende Inferno auf der Sonnenoberfläche. Er hat Bilder von gewaltigen Sonneneruptionen geschossen, die einem den Atem verschlagen.

Washington/Stuttgart - So haben Sie die Sonne bestimmt noch nie gesehen. In grellsten Farben, abgespaced, mystisch, grandios, majestätisch . . . Sie stammen von dem Sonnen-Forschungssatellit der amerikanischen Weltraumbehörde NASA. Am 11. Februar 2010 startete das Solar Dynamics Observatory – kurz SDO – an Bord einer Atlas V-(401)-Rakete ins Weltall, um die Vorgänge an der Sonnenoberfläche zu beobachten.

Seitdem sendet der 2,2 Meter mal 2,2 Meter mal 4,5 Meter große und 3,1 Tonnen schwere Satellit spektakuläre Bilder der Plasmakugel im äußeren Drittel der Milchstraße zur Erde. Was die Satellitenaufnahmen nun mit Sonnenstürmen wie am 8. Juni 2011 und ihren Auswirkungen auf der Erde zu tun haben, erfahren Sie in unserer Bildergalerie.

  
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