In der Nacht auf Samstag hatte das THW die Pumpen am Max-Eyth-See übernommen. Foto: Technisches Hilfswerk

Der unermüdliche Einsatz der Stuttgarter Feuerwehr und des THWs am Max-Eyth-See in Stuttgart-Hofen hat sich gelohnt. Am Samstagmorgen konnten die Hilfsmaßnahmen beendet werden – vorerst zumindest.

Stuttgart - Seit Donnerstag letzter Woche waren die Stuttgarter Feuerwehr und dann auch das Technische Hilfswerk (THW) mit Pumpen und Schläuchen am May-Eyth-See in Stuttgart-Hofen im Dauereinsatz. Der See drohte umzukippen. Zahlreiche Fische trieben schon an der Wasseroberfläche. Am Samstagvormittag gibt Rainer Kauderer, Lagedienstführer der Feuerwehr, dann Entwarnung. Der Einsatz hat sich gelohnt, der Sauerstoffgehalt im See ist über die kritische Marke gestiegen. Wie lange das so bleibt, ist allerdings ungewiss, denn die Hitze in Stuttgart hält an.

Tägliche Messungen gehen weiter

Von Freitagabend an hatten die Helfer vom THW das Abpumpen und Umwälzen des Wassers von der Feuerwehr übernommen, der Einsatz ging die ganze Nacht durch. Am Samstagmorgen gegen 9 Uhr ergaben dann die Messungen Erfreuliches: „Das THW konnte am Morgen einpacken“, sagt Rainer Kauderer. Der Sauerstoffgehalt des Wassers wäre gestiegen. Wie viele Fische im See bisher verendet sind, konnte Kauderer nicht beziffern.

Nichtsdestotrotz werden die täglichen Messungen durch die Stadt – wie in anderen Gewässern in Stuttgart auch – fortgesetzt. Denn die Algen, die für den Sauerstoffgehalt des Wassers verantwortlich sind, sind nicht berechenbar.

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