Dieses Motiv ziert die Schokolade. Foto: Privat

Nun steht fest, welche Motive auf der neuen Süßigkeit des Bezirks zu sehen sein werden.

Stuttgart-Feuerbach - Die Bürger haben entschieden: Die erste Edition der handgeschöpften und mit einem Fairtrade-Zertifikat ausgezeichnete Feuerbacher Schokolade ist von Mitte November an auf dem Markt und wird dann auch visuell mit einem Stück Feuerbacher Geschichte auf sich aufmerksam machen. Das bekannte Bild der Kelter und des einstigen Alten Rathauses von Richard Albrecht siegte bei einer Abstimmung und erhielt 223 von 882 Stimmen. Die liebenswerte Darstellung von 1939 des renommierten Feuerbacher Malers Richard Albrecht (1902–1994) ist der absolute Favorit der ersten Feuerbacher Schoko-Wahl und gewährt einen Einblick in das Treiben im alten Flecken. Die denkmalgeschützte Kelter – das mehr als 220 Jahre alte Wahrzeichen im Herzen von Feuerbach – und der Feuerbacher Wein: lebendige Symbole bis heute. Hier zeigt sich einmal mehr: Der Alltag und die Tradition, aber auch die Kunst und der Genuss – all das gehört untrennbar zu Feuerbach.

Initiiert wurde die erste Feuerbacher Schoko-Wahl von der Fairtrade-Initiative, um die Menschen im Stadtbezirk für den fairen Handel zu sensibilisieren. Präsentiert wurden insgesamt sechs Motive. Und die Feuerbacher durften selbst entscheiden, welches „Stück Feuerbach“ zum kultigen Vorzeigestück des Stadtbezirks werden soll. Platz zwei belegt der Biber mit 174 Stimmen, das Wappentier der Feuerbacher. Mit liebenswertem Charme malerisch umgesetzt von Fritz Arnold. Auf dem dritten Platz landete das Motiv und Motto der Image-Kampagne des Gewerbe- und Handelsvereins „Feuerbach ist bunt” mit 156 Stimmen, dicht gefolgt vom Talkrabb mit 155 Stimmen. Die Stadtkirche und die Wette kamen letztendlich auf den fünften und sechsten Rang.

Stuttgart will Fairtrade-Town werden, und Feuerbach ist auf dem besten Weg. Wer bei der Fairtrade-Initiative mitmachen will, ist herzlich willkommen. Kontakt: Susanne Ramp, Bezirksamt Feuerbach, Telefonnummer 21 66 08 08 oder Nora Papajewski, Telefonnummer 60 30 71.

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