Feinstaub-Demonstration in Stuttgart Die B 14 wird wieder lahm gelegt

Von Konstantin Schwarz 

Im November 2016 hatte die Bürgerinitiative Neckartor schon einmal auf der Bundesstraße 14 für ihre Anliegen und Forderungen geworben. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Im November 2016 hatte die Bürgerinitiative Neckartor schon einmal auf der Bundesstraße 14 für ihre Anliegen und Forderungen geworben. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Erneut demonstriert die Initiative Neckartor in der Hauptverkehrszeit auf der Bundesstraße 14 bei dem Feinstaub-Brennpunkt.

Stuttgart - Am Donnerstag, 11. Januar, veranstaltet die Bürgerinitiative Neckartor mit Unterstützung regionaler Verbände und Gruppen um 18 Uhr erneut eine Kundgebung auf der Bundesstraße 14 bei der gleichnamigen Schadstoff-Messstelle. „Dabei führen wir eine Maßnahme durch, die zur deutlichen Verminderung des Verkehrsaufkommens rund um die Wohnstätten betroffener Anwohnerinnen und Anwohner führen wird“, schreibt die Initiative in ihrer Ankündigung. Sie erinnert damit an den mit dem Land geschlossenen Vergleich für 20 Prozent weniger Verkehr an Feinstaub-Alarmtagen. Das Land setzt diesen Vergleich aber nicht um. Auch für Donnerstag hat die Stadt Feinstaubalarm ausgerufen.

Es sei Aufgabe der Landesregierung, seit dem 1. Januar Maßnahmen zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens zu ergreifen. „Ministerpräsident Kretschmann und Vize Strobel brechen ihre Zusage, die Menschen in Stuttgart vor giftigen Abgasen zu schützen“, heißt es im Demo-Aufruf. Der Auftritt am Donnerstag sei daher ein „klarer, unmissverständlicher Appell an Politik, Verwaltung und Gesellschaft“.

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