Die Achse durch die Landeshauptstadt ist stark belastet. Das Neckartor gilt als bundesweiter Feinstaub-Spitzenreiter Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Die CDU-Fraktion im Stuttgarter Gemeinderat plädiert dafür, in der Nähe des Feinstaub-Schwerpunkts Neckartor eine zweite Messstelle aufzubauen.

Stuttgart - Die CDU-Fraktion im Stuttgarter Gemeinderat plädiert dafür, in der Nähe des Feinstaub-Schwerpunkts Neckartor eine zweite Messstelle aufzubauen. Damit solle geklärt werden, ob die bestehende Station direkt an der Straße „die Feinstaubbelastung am Neckartor generell wiedergibt“. Möglicherweise sei die Verschmutzung wenige Meter weiter oder etwa auf der anderen Straßenseite deutlich geringer. Würden sich bessere Werte einstellen, würde die Stadt weniger unter dem Image als extrem dreckigem Ort in Sachen Feinstaub leiden, so die CDU. Man wolle Dinge nicht schönfärben, aber ein „umfassendes Bild von der Feinstaubsituation am Neckartor erhalten“, schreibt die Fraktion in einem Antrag an die Verwaltung. Am Neckartor werden EU-Grenzwerte seit Jahren überschritten. Die EU droht mit einer Klage, an deren Ende ein hohes Bußgeld stehen könnte.

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